Das bedeuten die verschiedenen Symbole deines Geburtshoroskops

Illustration: Abbie Winters
Du liest regelmäßig dein Horoskop, kennst die Stärken, Schwächen und Eigenarten deines Sternzeichens in- und auswendig und hast dich sogar schon mal damit beschäftigt, welche Sternzeichen besonders gut harmonieren? Dann ist der nächste logische Schritt, dich mit dem Thema Geburtshoroskop auseinanderzusetzen.
Um herauszufinden, wie die Sonne, der Mond und die Planeten standen, als du das Licht der Welt erblickt hast, kannst du dich entweder an eine Astrologin oder einen Astrologen wenden (was wahrscheinlich nicht ganz günstig wird) oder du lässt dir dein Geburtshoroskop online erstellen – die Astrologin Janelle Belgrave empfiehlt zum Beispiel diese Seite. Das ist allerdings nur der Anfang, denn anschließend musst du es noch interpretieren. Damit du hierfür nicht auf dich allein gestellt bist, habe ich mit Belgrave gesprochen und einen kleinen Crashkurs gemacht. Was ich gelernt habe und was Geburtshoroskope (oder „Seelenkarten“, wie sie sie nennt) so besonders macht, erkläre ich dir in diesem Artikel.
Zunächst einmal brauchst du folgende Daten von dir: deinen Geburtstag, die genaue Uhrzeit, zu der du geboren wurdest, und den Ort, an dem zu zur Welt gekommen bist. Mit diesen Informationen kann ein*e Astrolog*in mithilfe einer Software eine Karte erstellen, die zeigt, wo sich zu diesem Zeitpunkt die jeweiligen Astralkörper befanden. Im Prinzip ist das ein Kreis, auf dem sich verschiedene Symbole befinden – und die schauen wir uns jetzt mal an.
Das erste Symbol, das dir sicher geläufig ist, ist dein Sonnenzeichen – du kennst es wahrscheinlich unter dem Begriff Sternzeichen. Es ist das Zeichen, das auf einer Linie mit der Sonne stand, als du geboren wurdest und mit dem du dich identifizierst. Zusätzlich haben aber auch noch andere Himmelsgestirne einen Einfluss auf dich – und die siehst du im Geburtshoroskop, was im Übrigen Aufschluss „über dich, deine Familie und das Leben, in das du geboren wurdest geben. Außerdem kann es dir zeigen, was deine Seele in diesem Leben erreichen oder was ihre Aufgaben sind“, so Belgrave.
Während Horoskope, Tarotkarten und andere Formen der Wahrsagung am besten funktionieren, wenn du eine bestimmte Frage im Kopf hast, sind Geburtshoroskope allumfassender. Belgrave meint, du solltest sie am besten als Momentaufnahme oder Ausgangspunkt sehen, von dem aus sich dein Leben aus entwickeln könnte: „Du erfährst Dinge über deine Persönlichkeit, deine Ängste und was dich antreibt. Außerdem können Beziehungen zu den Eltern, Geschwistern und Kindern sowie psychologische Muster aufgeschlüsselt werden – und das alles auf einem einzigen Blatt Papier!“
So weit zur Theorie. Bevor wir uns den einzelnen Symbolen etwas genauer widmen, noch ein kleiner Hinweis: Natürlich gibt dir die Slideshow nur einen ersten Einblick in die Materie. Aber sie ist vielleicht ein ganz guter Startpunkt, von dem aus du dich weiter informieren kannst, wenn du willst.

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