19 verblüffende Fotos, die zeigen, wie ein BDSM-Dungeon wirklich aussieht

Photo: Courtesy of Susan Meiselas/Magnum Photos.
Der Standort von Pandora's Box, einem von New York Citys elitärsten SM-Dungeons ist kein Geheimnis. Die Einrichtung in Manhattan tut ihre Adresse auf ihrer Webseite kund. Für alle, die allerdings weder zum Personal gehören noch Klienten sind, ist der Zugang schwierig – das ist einer der Gründe, warum „Pandora's Box“, Susan Meiselas dokumentarische Fotoserie aus dem Jahr 1995 über intime Begegnungen im Dungeon, so beeindruckend ist.

Nachdem sie vor allem für ihre Dokumentationen über Menschenrechtsthemen in Südamerika bekannt war (von ihr stammt das bekannte Foto „Molotow-Mann“, welches sinnbildlich für den Sturz der nicaraguanischen Somoza-Diktatur durch die Sandinisten steht), erinnert sich Meiselas, dass sie mit „Pandora's Box“ ein Publikum erreichte, welches sich andernfalls nicht mit der BDSM-Kultur befassen würde. „Es gab Leute, die meine Arbeit zu Menschenrechten und Massengräbern aus den 1980ern kannten, die das nicht verstanden haben“, berichtet sie. „Als ich anfing, über die Frage zu sprechen, was wirklich zwischen diesen beiden Menschen an diesem Ort passiert, das Geben und das Verlangen nach Schmerz, hätten die Leute, die mit meiner Arbeit vertraut waren, das selbst nicht nicht weiter verfolgt. Aber sie fanden es interessanter.“

Wir sprachen mit Meiselas über ihr Eindringen in eine Gemeinschaft, die sich Fremden gegenüber nur selten öffnet, sowie über ihre Meinung dazu, wie sich die Einstellung der Öffentlichkeit zu Sex und BDSM verändert hat. „Natürlich ist das eine geheime Welt“, erklärt sie zu „Pandora's Box“. „Natürlich stimmt es auch, dass viele der Männer Masken tragen, damit ihre Identität verborgen bleibt. Daher war meine Beziehung zur Domina so wichtig. Es war unverzichtbar, dass sie mich dort wollten.“

Dank des Vertrauens, welches sie mit den Personen auf ihren Fotos aufbaute, fangen Meiselas Fotos ein, wie die Dominas und die Klienten „nicht so sehr für die Kamera, als viel mehr für einander“ agieren, sagt sie. In der Galerie kannst du dich durch 19 verblüffende Fotos dieses darbieterischen Austauschs klicken, die wir mit Meiselas Überlegungen versehen haben.

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