21 Tage extrem starke Symptome: So verlief Corona bei Lena Dunham

Photo: Getty Images
Vor zwei Tagen teilte Lena Dunham in einem herzergreifenden Post ihre persönlichen Erfahrungen, die sie mit dem Coronavirus gemacht hat. Ihre Hoffnung ist, die Menschen dadurch dazu zu ermutigen, das Virus und die Maßnahmen weiterhin ernst zu nehmen und sich an die Regeln zu halten.
In einem schonungslos detailierten Insta-Post, erzählte die Girls-Macherin, dass Mitte März bei ihr COVID-19 diagnostiziert wurde. Sie sagt, die anfänglichen Symptome – schmerzende Gelenke – sorgten nicht dafür, dass sie direkt durchdrehte, weil sie ähnliches wegen des Ehlers-Danlos-Syndroms (EDS), an dem sie leidet, bereits oft erlebt hat. (Über ihre Erfahrungen mit dem seltenen genetischen Defekt, der zu großflächigen körperlichen Schmerzen führen kann, berichtete sie bereits Ende 2019 auf Instagram.)
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Jedoch kamen kurze Zeit später weitere Symptome dazu. Dunham berichtet, dass zu den Schmerzen „eine unerträgliche, niederschmetternde Müdigkeit kam“ und dass ihr Körper einfach rebellierte. „Die Nerven in meinen Füßen brannten und meine Muskeln schienen ihren Job nicht mehr zu machen. Meine Hände waren taub. Ich konnte keine lauten Geräusche ertragen. Ich konnte nicht schlafen, aber ich konnte auch nicht aufwachen. Ich habe mein Geschmacks- und Geruchssinn verloren“, so Lena.
Außerdem listete sie weitere Symptome auf: „Trockener Husten, wie ein Metronom, immer im Takt. Unfähigkeit, nach einfachen Aufgaben, wie ein Glas Wasser zu holen, zu atmen. Roter Hautausschlag“. Zudem fühlte sie pochende Kopfschmerzen zwischen ihren Augen. All diese schlimmen, kräftezehrenden Symptome dauerten lauf Dunham 21 Tage an.
Nachdem sie ihr Privileg, in dieser unglaublich erschütternden Zeit Zugang zu medizinischer Versorgung zu haben, anerkannte, sagte sie, viele Symptome waren sogar noch da, nachdem ein Test bestätigt hatte, dass das Virus nicht mehr in ihrem Körper war. „Ich hatte geschwollene Hände und Füße, eine permanente Migräne und verspürte eine Müdigkeit, die jede Bewegung einschränkte“, schreibt sie. „Selbst als chronisch kranke Person habe ich so etwas noch nie erlebt.“
Dunham betonte auch noch mal eindringlich, dass sie diese speziellen Symptome nicht schon vor Corona hatte und das die Ärzt*innen noch nicht genug über COVID-19 wissen, um ihr sagen zu können, warum ihr Körper so reagiert hat oder wie die Genesung aussehen wird. Am Ende ihres Posts wiederholte sie noch mal, wie wichtig es ist, sich an das Social Distancing zu halten. „Wenn du die entsprechenden Maßnahmen triffst, um dich selbst und deine Nachbar*innen zu schützen, kannst du sie vor elenden Schmerzen bewahren. Du bewahrst sie vor einer Reise, die niemand verdient hat und unzählige Folgen haben kann, die wir noch nicht verstehen.“
Hier kannst du den kompletten, bewegenden Insta-Post lesen:
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My Covid Story

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