Richtig schöne Haare: Mit diesen Basics klappt’s!

Foto: Kat Borchart
Ist dir eigentlich schon einmal aufgefallen, dass diejenigen von uns mit den schönsten Haaren üblicherweise die unkomplizierteste Haarpflegeroutine haben? Heutzutage ist es überhaupt kein Problem mehr, deine Locken zu glätten oder deine Haare in Locken zu legen. Beim Färben stehen dir alle Farben des Regenbogens zur Verfügung und du kannst deiner Haarpracht jede mögliche Textur deiner Wahl verleihen. Dennoch bewundern wir meistens jene Personen, deren Haare uns mit ihrer Natürlichkeit – oder zumindest einem Hauch davon – beeindrucken und Produkte verwenden und Gewohnheiten, die ihre Haare sogar noch atemberaubender aussehen lassen.
Was also ist der Schlüssel zu pflegeleichtem aber gleichzeitig natürlich schönem Haar? Diesen Haartraum Wirklichkeit werden zu lassen, ist gar nicht so schwierig, wie du vielleicht denkst. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sind dabei das A und O. Außerdem solltest du dich nicht versuchen, deine Naturfarbe und –textur zu kaschieren. Akzeptier sie und trage sie erhobenen Hauptes. Du musst Hitzebehandlungen und Farbveränderungen deshalb noch lange nicht für immer abschwören; es ist nur so, dass die Farbe und Beschaffenheit deiner Haare, mit der du auf die Welt gekommen bist, deiner Gesichtsform und deinem Teint am meisten schmeicheln. Deshalb sollte deine angeborene Schönheit auch dein Ausgangspunkt bei der Haarpflege sein.
Beschäftige dich intensiv mit deinen Haaren und finde genau heraus, wie deine Haare beschaffen sind. So kannst du dich für einen großartigen Schnitt und Qualitätsprodukte entscheiden, die ideal zu deinem persönlichen Haartyp passen. Eines steht hier außer Frage: Hochwertige Shampoos, Conditioner und Stylingprodukte machen bei der Pflege deiner Haare wirklich einen großen Unterschied. Wenn du dich dazu entschließt, deine Haarpracht zu färben oder sie einer Hitzebehandlung zu unterziehen – sie also beim Stylen glättest oder föhnst–, solltest du auf jeden Fall sicherstellen, dass du Produkte mit hitzeschützender Wirkung und die richtigen Geräte verwendest. Haar-Stylist Nick Arrojo sagt dazu: „Bürsten mit Wildschweinborsten sind großartig, wirken glättend und sorgen für Geschmeidigkeit. Rundbürsten mit Thermobehältern sorgen bei feinem Haar für Auftrieb und Volumen.“ Sobald du dein Haararsenal in Schuss gebracht hast, kannst du dich an den Plan halten – oder auch nicht! Arrojo empfiehlt, ab und zu etwas Abwechslung ins Haar zu bringen, damit es nicht langweilig wird (und du nicht in die Versuchung kommst, aus Frust alles spontan abschneiden zu lassen und dich für eine extreme Farbänderung entscheidest). „Bei jedem dritten oder vierten Schnitt solltest du eine leichte Veränderung vornehmen“, schlägt der Experte vor. „Lass sie etwas kürzen oder durch Extensions verlängern, füge ein paar neue Stufen hinzu oder pepp deinen Pony auf – selbst eine kleine Umwandlung bringt neuen Pfiff. So sieht dein Look schnell und einfach wieder frisch aus.“
Ja, klar: Das alles wird dir nicht neu sein. Oft gerät man aber schnell einmal in einen Haarpflegetrott und ist dazu versucht, Geld zu sparen, indem man weniger qualitätsvolle Haarpflegeprodukte kauft oder sich für ein billiges Färbemittel entscheidet (ja, auch ich habe immer noch Albträume von einigen Experimenten mit minderwertigen Haarpflegeartikeln... ein großer Fehler). Wie meine Freundin Cat Deeley aber betont, machen Haare Leute, da sie deine Visitenkarte nach außen sind. Deshalb solltest du ruhig mal ein paar zusätzliche Euros für Pflegeprodukte, die ideal für deinen Haartyp sind, hinblättern oder dich für Hitzestyling-Geräte von höherer Qualität, die du im Alltag häufig benützt, entscheiden. Auf diese Weise kannst du deinen Look im Handumdrehen von hübsch zu ziemlich atemberaubend aufwerten. Und es gibt nichts Besseres als eine Haarpracht, die fantastisch aussieht und sich unglaublich toll anfühlt. Dieses Gefühl ist es mehr als wert und lässt somit alle möglichen Bedenken verblassen.

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