11 wunderschöne Fotos von Trans*personen offenbaren, wie sie sich selbst sehen

Photo: Courtesy of Claudia González.
Obwohl Gender und Genitalien zwei verschiedene Dinge sind – man sagt, dass Gender zwischen den Ohren ist und die Genitalien zwischen den Beinen – entscheiden sich einige Transmenschen dafür, ihr physisches Aussehen ihren selbst-identifizierten Gendern anzupassen. Es geht nicht darum, sich für ein gewisses Gender zu „qualifizieren“, sondern eher darum, ihre Körper so zu realisieren, wie diese Frauen und Männer sich selbst sehen und gesehen werden möchten. In ihrem Fotoprojekt „Reassign“ fängt die Fotografin Claudia González visuell die Geschichten einiger Transmänner und -frauen aus Kuba ein. „,Reassign’ ist ein visuelles Spiel mit dem Zuschauer, ein förmlich ästhetisches Projekt, das aber einen klaren dokumentarischen [Aspekt] hat“, schreibt González. „Der Titel des Projekts bezieht sich auf die Designation angewandt auf die Personen, die ihr Geschlecht operativ verändert haben - reassigned [angepasst].” Sie wirft Licht auf Individuen, deren Äußeres, anfangs, nicht ihre Identität widerspiegelte - und zeigt sie, wie sie ihre eigene finden. „[Das Projekt] setzt sich mit Respekt und Würde für jeden Menschen auseinander“, sagt Gonzáles. „Es ist eine Chance für den Zuschauer, inne zu halten und ihr eigenes Wissen, ihre Gefühle und ihre Meinungen über Transsexualität zu hinterfragen“.
Klicke dich durch die Reihe, um elf der aussagekräftigen Diptychen zu sehen. Jede der Fotopaare wurden am selben Tag aufgenommen. Diese Bilder sind ein Testament für die Selbstbestimmung der Abgelichteten – ihre Fähigkeit, für sich selbst zu entscheiden, wie sie sich durch die Welt bewegen.

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