Pride ist nicht genug: 8 LGBTQ-Personen über die Relevanz von sexueller Identität

In einer Welt, die Personen noch immer aufgrund ihrer sexuellen Identität entmenschlicht, liegt es nicht nur an Betroffenen selbst, das Problem zu thematisieren.

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Nach der Parade ist vor der Parade. Der internationale Pride Monat Juni ist vorüber. Für Berlin kein Grund die Feierlichkeiten einzustellen. Am Wochenende fand zum 40. Mal der Christopher Street Day statt. Die Parade, die in jedem anderen Land Pride oder Gay Pride genannt wird, heißt bei uns wie eine Straße im Greenwich Village in New York City. Nicht ohne Grund: In dieser Straße befand sich das Stonewall Inn, eine Schwulenbar, in der regelmäßig Polizeirazzien durchgeführt, Gäste aufgeschrieben und sogar festgenommen wurden. Im Juni 1969 stießen die überraschten Polizisten zum ersten Mal auf Gegenwehr. Schwule Lesben und Transsexuelle versammelten sich, allen voran trans* Personen of Color wie Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera, und standen drei Tage lang für ihre Rechte ein. Das war der Auftakt zur „homosexuellen Befreiung“. Die Community wollte sich nicht mehr verstecken, sondern für ihre Gleichberechtigung kämpfen. Seither findet jedes Jahr ein Gedenkmarsch statt – in Deutschland seit 1979.
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Egal, ob wir die Demonstration Pride oder CSD nennen und ob im Juni oder Juli protestiert wird – wichtig ist, dass es darum geht, das Schamgefühl, das häufig von der Gesellschaft auferlegt wird, abzuschütteln, die eigene sexuelle Identität mit Stolz nach außen zu tragen und sich für gleiche Rechte einzusetzen. Oder viel mehr: Es ging darum. Seit 1994 sind die Richtlinien für homosexuelle und heterosexuelle Beziehungen vor dem Gesetz einheitlich. Seit 2017 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten. Ist es 2018 überhaupt noch nötig auf die Straße zu gehen oder ist schon alles erreicht und die einstige Demonstration ist „nur“ noch eine farbenfrohe Party in Love-Parade-Manier? Wir haben die Berliner LGBTQ+-Community befragt.
Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Steph Barretoa
Instagram: @stephbarretoa
Alter: 25 Jahre alt
Beruf: Model, Einzelhandelskauffrau/mann
Gender: Pronomen oder Gender will ich für mich nicht definieren. Mir ist es wichtig, dass man meinen Namen richtig sagt. Nicht Stephanie, sondern Steph. Steph ist neutral.
Worauf bist du stolz?
Wenn es um mich persönlich geht, bin ich ein sehr negativer Mensch. Ich setze mich eigentlich immer an die zweite Stelle. Früher hätte ich geantwortet, dass ich stolz darauf bin, für meine Mutter da zu sein. Mittlerweile habe ich gelernt zu sehen, was für mich wichtig ist und was ich in Zukunft machen möchte. Ich bin stolz darauf, dass ich mir jetzt erlaube, mich auch mal auf mich selbst zu konzentrieren.

Es gibt immer noch Menschen, die nicht einmal wissen, was Homosexualität ist.

Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Weil das Thema bei vielen noch nicht angekommen ist. Weil es immer noch Menschen gibt, die nicht einmal wissen, was Homosexualität ist. Vielleicht weil sie anders sozialisiert wurden, weil sie nur einen einseitigen Blick auf die Welt kennen. Und es ist natürlich auch wichtig für die, die sich selbst noch nicht outen konnten. Sie sehen, wie jemand auf Instagram öffentlich mit dem Thema umgeht. Das vermittelt die Message, dass man sich nicht zu verstecken braucht.
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Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Ace of Demons (Mantel mit Fake Fur Kragen von Essentiel Antwerp)
Instagram: @aceofdemons
Alter: 27 Jahre alt
Beruf: Djane
Gender: Ich bezeichne mich als Frau, möchte aber dass man unter der Bezeichnung mehr versteht. Wenn man die Unterteilung zwischen cis-Frau und -Mann betrachtet, gibt es viele Aspekte an mir, die nicht unbedingt „klassisch“ weiblich sind. Ich habe viel Kampfsport gemacht und meine Körpersprache oder wie ich mich anziehe oder wie ich spreche, sind eher männlich. Aber ich sehe es nicht ein, mir absprechen zu lassen, dass man das auch als weiblich definieren kann. Ich möchte nicht als männlich gelten. Für mich sind das Eigenschaften, die eine Frau genauso performen kann oder als ihre Identität ansehen kann wie ein Mann.
Worauf bist du stolz?
Mit „Stolz“ kann man sich schnell auf etwas berufen, was andere nicht haben und legt so die Grundlage dafür, andere als minderwertig anzusehen. Wenn man aber „Stolz“ im Verhältnis zu Scham und Würde betrachtet, worum es ja auch bei der „Pride“ geht, ergibt der Begriff Sinn. Wir befinden uns immer noch in strengen Machtstrukturen, die darauf ausgelegt sind, dass bestimmte Menschen und Strukturen in der Gesellschaft dir Schamgefühl vermitteln wollen, um dir damit zu sagen, dass du deshalb nicht gleich behandelt werden kannst und weniger wert bist. Wenn man es schafft diese von außen heran getragene Scham zu kanalisieren und zu sagen: Ja, das bin ich, das ist was mich ausmacht und es ist gut so, dann ist das ein guter Grund, stolz darauf zu sein. Ich bin stolz auf mich, wenn ich den Mut aufbringe, Dinge, für die ich von anderen verurteilt werde, die nicht der Norm entsprechen, offen zu zeigen.
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Man sollte Social Media nutzen, um für den eigenen Standpunkt einzustehen, sonst wird einem das einfach weggenommen. Es ist nicht selbstverständlich, wie wir leben.

Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Weil es immer Leute geben wird, in deren Augen man aufgrund seiner sexuellen Identität minderwertig ist. Daher muss man die Charakteristiken, für die man von der Gesellschaft unterdrückt wird, hervorheben und dafür kämpfen, dass sie als gleichberechtigt angesehen werden. Instagram ist gut dafür, weil die Plattform als Medium Visibilität schafft. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, zu zeigen, wie die Liebe in all ihren Formen aussehen kann. Man sollte Social Media nutzen, um für seinen Standpunkt einzustehen, sonst wird einem das einfach weggenommen. Es ist nicht selbstverständlich, wie wir leben. Allerdings erreicht man am Ende eh nur Leute, die mit einem einverstanden sind, sonst würden sie einem ja nicht folgen.
Deswegen denke ich, dass Social Media alleine nicht reicht. Außerdem stelle ich mir als Djane die Frage, inwieweit eine politische Message mit der Vermarktung von einem Künstler oder einer Künstlerin zusammenhängt. Es kann schnell passieren, dass das, wofür man politisch steht, genauso vermarket wird wie ein Nike Sneaker. Da muss man aufpassen, dass das nicht zusammenfällt. Deswegen bin ich vorsichtig Social Media als politisches Tool zu nutzen.
Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Koske Tsuda
Instagram: @eksco
Alter: 29 Jahre alt
Beruf: freiberuflicher Architekt
Gender: Mann
Worauf bist du stolz?
Auf meine Mutter und meine Freunde. Ich muss noch viel lernen und es passieren mir jeden Tag Fehler, aber meine Familie und Freunde helfen mir dabei. Ich bin sehr dankbar, dass es sie gibt. Sie sind mein ganzer Stolz.
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Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Ich habe mich mit dem Thema nie wirklich auseinandergesetzt. Ich komme aus Tokio und wohne noch nicht lange in Berlin. Die LGBTQ+ Community ist in Japan immer noch nicht sehr akzeptiert. Ich hatte Glück, weil meine Freunde und Familie zu mir standen. Für mich wurde es nie zu einem Problem, schwul zu sein. Es fühlt sich für mich sehr natürlich an und ist Teil meiner Identität. Wenn ich etwas Lustiges, Trauriges oder Bescheuertes auf Instagram poste, hat es immer auch mit meiner Sexualität oder meinem Gender zu tun. Für mich ist es wichtig, ich selbst zu sein. Und obwohl ich meine sexuelle Identität nicht hervorheben würde, schwingt sie automatisch mit, weil mein Instagram eine Art Reflexion meines Selbsts ist.
Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Jakob Luis Bach (Bluse & Pullover: Tara Jarmon; Ohrringe in Gold: Jane Kønig)
Instagram: @jakob.luis.bach
Alter: 19 Jahre alt
Beruf: Student, Schauspieler, Künstler
Gender: Mann, Diva

Ich bin stolz auf meine Eltern, weil sie immer stolz auf mich waren. Ihnen ist egal, was ich bin und was ich ausstrahle.

Worauf bist du stolz?
Darauf, wie ich mich in meinem Leben entwickeln durfte und dass mir in meinem Elternhaus Platz dafür gegeben wurde. Ich habe mich mit 14 Jahren schon geoutet. Es gab keinerlei Fragestellungen von meiner Familie. Ich wurde immer akzeptiert und konnte mich auf meine Weise entwickeln. Deshalb bin ich stolz auf meine Eltern, weil meine Eltern auch immer stolz auf mich waren. Ihnen ist egal, was ich bin und was ich ausstrahle. Sie interessiert, wer ich bin.
Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Man sollte stetig stolz auf das sein, was man ist und immer versuchen weiter zu kämpfen, um höhere und weitere Ziele zu erreichen und sich nicht in eine Komfortzone begeben. Meine Vorstellung davon, wie Sexualität anerkannt werden sollte, ist noch lange nicht erreicht. Auch nicht im liberalen Berlin. Ich wohne in Kreuzberg-Neukölln und merke, wie sich dort das Klima gegenüber Homosexuellen und trans* Personen verändert. In der Community passiert gerade sehr viel Schreckliches. Es gab sogar Messerattacken. Gerade deswegen finde ich, dass man auf Social Media, aber auch auf der Gay Pride und ähnlichen Demos zeigen sollte, wofür man steht.
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Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Strify
Instagram: @jackstrify
Alter: twenty-something (Mittzwanziger)
Beruf: Sänger, Influencer
Gender: Mann. Allerdings ist mein Ausdruck von Gender nicht immer eindeutig männlich. Das heißt, dass ich ein Mann bin, der mit seiner weiblichen Seite offen umgeht, weil ich glaube, dass nicht jeder komplett auf der einen Seite des Spektrums liegt und dass man sich unterschiedlich ausdrücken kann. Ich habe Tage, da fühle ich meine männliche Seite mehr und es gibt Tage, da fühle ich meine weibliche Seite mehr. Trotzdem fühle ich mich immer als Mann, auch wenn ich manchmal Lust habe, Make-up zu tragen. Was als Gender wahrgenommen wird, ist oft sehr oberflächlich. Es geht häufig nicht darum, was deine Charaktereigenschaften sind. Wenn man als Mann Make-up, lange Haare oder weibliche Kleidung trägt, wird man misgendered [Anm. d. Red. „to misgender“ beschreibt den Akt des Bezeichnens einer Person mit einem nicht zutreffenden Personalpronomen] oder in eine Box gesteckt.
Worauf bist du stolz?
Dass ich mir eine gewisse Naivität aus der Kindheit beibehalten habe. Als Kind war es mir egal, welches Spielzeug für Mädchen und welches für Jungs ist. Und obwohl es schon damals, vor allem von meinem Vater, viel Widerstand gab, habe ich das nie abgelegt, um der Gesellschaft zu gefallen. Ich habe diesen Gedanken in mein Erwachsenenleben mitgetragen. Deswegen kann ich auf diese Weise mit meinem Gender-Ausdruck umgehen. Ich glaube nicht, dass jede*r so expressiv ist wie ich, aber ich glaube, dass viel mehr Leuten solche Freiheiten gut tun würden.
Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Wir leben in einer Welt, die schrecklich kompliziert ist. In einer Welt, in der viele Bevölkerungsgruppen – unabhängig davon, ob sie schwul oder lesbisch sind – entmenschlicht werden und die Politik wieder zulässt, dass auf der großen Bühne Leute beleidigt, diskriminiert und als Nicht-Menschen bezeichnet werden. Das verlockt viele Leute auf der Straße wieder mehr dazu, andere zu beleidigen. Da geht es um Rassismus, um Homophobie, um Transphobie. Es geht um Frauenfeindlichkeit.
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Die Regenbogenflagge steht für mich persönlich nicht „nur“ für die LGBTQ+Community, sondern für alle Minderheiten.

Viele Leute, die für mich regressive Ansichten haben, sind wieder ermutigt diese Meinungen preiszugeben. Daher ist es heute noch wichtiger, dass man als Community wieder zusammenrückt und sagt: Wir wollen uns nicht klein kriegen lassen. Ich höre häufig, dass ja heutzutage alle gleichberechtigt sind und schon alles erreicht ist. Aber das stimmt nicht. Ich werde auf der Straße und auf Social Media immer noch häufig beleidigt.
Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Jacqueline Loaiza aka Jaxx
Instagram: @jacqueline_loaiza
Alter: 32 Jahre alt
Beruf: Djane, Fotografin, Blumen-Künstlerin
Gender: Frau
Worauf bist du stolz?
Auf meine Eltern, die mein Outing weder schockiert, noch irritiert hat. Sie nehmen mich so, wie ich bin. Nicht nur in Hinsicht auf meine sexuelle Orientierung, auch in Bezug auf meinen beruflichen Werdegang. Sie sind sehr geduldig und haben immer an mich geglaubt. Sie pushen mich. Ich bin stolz darauf, Eltern zu haben, die immer noch zusammen sind und zu mir stehen, egal um was es geht.
Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Homosexualität gibt es seit der Existenz der Menschheit und trotzdem kann gleichgeschlechtliche Liebe immer noch nicht überall frei ausgelebt werden. Viele sind dem Thema gegenüber abgeneigt und haben komische Vorstellungen davon – meistens die, die noch nie damit in Berührung gekommen sind. Deswegen finde ich es wichtig, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und zu zeigen, dass wir ganz normale Leute sind.
Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Nas Connie (Sonnenbrille: Ace and Tate)
Instagram: @nas_connie
Alter: 27 Jahre alt
Beruf: Buying Assistant für Men Sneaker
Gender: unentschieden
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Worauf bist du stolz?
Dass ich für niemand anderen lebe als für mich selbst – egal ob es um die Arbeit oder um Beziehungen geht. Ich bin stolz darauf, dass ich keine Angst mehr davor habe. Dafür bekomme ich immer wieder Komplimente von Freunden.

Es ist aufbauend, Leute zu sehen, die keine Angst haben, ihr wahres Ich zu zeigen, und die genau so leben, wie sie leben wollen.

Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Es ist wichtig, dass wir in der Öffentlichkeit sichtbar sind. Nicht nur auf Instagram, auch im Kino, im Fernsehen, im wirklichen Leben sollen Menschen zu sehen sein, die stolz auf ihre sexuelle Identität sind. Natürlich ohne, dass es ein Muss für jeden ist, sich öffentlich darzustellen. Aber es ist aufbauend, Leute zu sehen, die keine Angst haben, ihr wahres Ich zu zeigen, die genauso leben, wie sie leben wollen. Dass es diese Menschen heute gibt, zeigt, dass die Zeiten sich ändern. Die nächste Generation wird es leichter haben als unsere Generation. Trotzdem haben wir immer noch einen langen Weg vor uns.
Fotos: Joanna Legid (Heart Work) Produktion
Name: Emi (Hemd: Arket, Ohrringe: & Others Stories)
Instagram: @emi_viktoria
Alter: 18 Jahre alt
Beruf: Abiturientin, hat vor an der HU Gender Studies und Germanistik zu studieren
Gender: Transmädchen
Worauf bist du stolz?
Ich finde, dass man nur auf das, was man geleistet hat, stolz sein kann. Ich bin als Trans geboren, dafür kann ich nichts. Daher bin ich nicht stolz darauf trans zu sein, sondern darauf, wie ich damit umgehe und was ich alles gemacht und geschafft habe.
Warum ist es 2018 noch wichtig die eigene Identität und Sexualität oder sexuelle Identität öffentlich auch bei Instagram auszuleben?
Ich bin sehr froh darüber, dass ich der Generation „Social Media“ angehöre. Ich kam dadurch mit vielen Identifikationsfiguren in Berührung, die von der „Norm“ abweichen und offen zu dem stehen was sie sind. Ich habe das Gefühl, dass immer mehr queere Leute eine Plattform in den Massenmedien erhalten. TV-Shows wie RuPaul's Drag Race werden auch in Deutschland von mehr und mehr Menschen geschaut. Aber es sind immer noch zu wenige. In unserer Gesellschaft ist es nach wie vor Thema, als was man sich identifiziert und wen man liebt. Der Umgang damit ist noch nicht so natürlich, wie ich es mir für die Zukunft wünsche. Daher ist es wichtig, dass man sich auf Social Media oder in der Gesellschaft offen zeigt, ohne Schamgefühle und einfach stolz darauf ist, wer man ist.
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