15 stolze Stimmen von mutigen Pride-Teilnehmer*innen

Foto: Amanda Picotte.
Die Pride hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Heute tragen Menschen Regenbogentutus und pompöse Federboas zur Parade und machen ihr Gesicht mit knallbunter Schminke und viel Glitzer zum Kunstwerk. Es wird zu lauter Partymusik getanzt und selbst große Unternehmen verteilen Süßigkeiten in allen Farben des Regenbogens. Es hat sich viel getan seit der ersten Pride vor 50 Jahren. Damals hat man sich noch nicht getraut in bunter Bekleidung auf den Straßen zu tanzen. Heterosexuelle feierten lieber nicht mit und die Polizei, die heute an der Seite steht um die Teilnehmer*innen zu beschützen, ließ sie damals im Stich.
Trotz dieser Entwicklungen ist der eigentliche Grund warum die Menschen auf die Straße gehen, immer noch derselbe. „Wir müssen auf die Straßen und aufhören uns für unser Dasein zu schämen. Ansonsten werden uns die anderen immer wie Freaks behandeln.“ Sagte Michael Brown, der Gründer der Gay Liberation Front in einem Interview der New York Times kurz vor der ersten Pride. Refinery29 war 2018 bei der Pride vor Ort und hat die Teilnehmer*innen gefragt warum, ihnen dieses Ereignis so wichtig ist: Viele trafen Aussagen, die denen des Aktivisten ähnelten, obwohl dazwischen rund 50 Jahre liegen.
Klick dich durch und finde heraus, was uns die Menschen bei der Pride zu sagen hatten.

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