Inspiration-Overdose? Finde deinen eigenen Stil & ein passendes Statement Piece

Wenn es um Mode und den eigenen Stil geht, ist es glasklar, dass Individualität der Heilige Gral ist. Dank Internet und Social Media sind deine Shoppingtouren nicht mehr nur auf die Länge der Einkaufsmeile deiner Stadt begrenzt. Nein, du überwindest mit wenigen Klicks und einem Wisch ganze Ozeane und deine Inspiration kennt keine Landesgrenzen. Es ist jedoch gar nicht so leicht, sich bei all den Bildern und Einflüssen, die täglich auf deinem Smartphone auf dich niederprasseln deinen eigenen Stil zu bewahren.
Inspiration kann sich schnell ins Gegenteil umkehren. Dann nämlich, wenn sich Looks und Trends so oft wiederholen, dass du gar nicht mehr weißt, wie es außerhalb dieser Fashion-Bubble aussieht. Nur, wie bringst du die Blase zum Platzen und schaffst Raum in deinem Kopf, um dein modisches Ich zu finden?
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Gemeinsam mit Desigual, Aminata und Leni sind wir dieser Frage auf den Grund gegangen und haben uns auf die Suche nach unserem ganz individuellen Statement Piece und dem eigenen Stil begeben. Das spanische Modelabel Desigual steht seit jeher für Vielfalt, Ausdrucksstärke und ganz viel Charakter. Kleidung von Desigual trägst du nicht nur, du unterstreichst damit deine Persönlichkeit.
Auch Aminata und Leni haben ihren Stil gefunden. Das Besondere ist, dass man ihn gar nicht immer in Worte fassen oder in Schubladen stecken können muss. Es ist ein Vibe und ein Gefühl, dass durch die Kleidung transportiert wird. Trends sind natürlich und unbedingt herzlich willkommen. Der Trick ist, sie ganz individuell umzusetzen und zu merken, wenn man einem Hype nur des Hypes wegen folgt. Nun, wie findest du in Zeiten von Instagram und Pinterest zu deinem persönlichen Stil?
Schwimme gegen den Strom
Du scrollst durch deinen Feed, du liest die Modemagazine des Vertrauens – und immer wieder läuft er dir über den Weg. Dieser Rock von dieser Marke in diesem mega coolen Print. Instagrammerin A hat ihn natürlich schon. Instagrammerin B auch. Im Editorial von Modemagazin C ist er so schön verstylt. Die Lawine nimmt ihren Lauf und plötzlich hast du nicht nur das Gefühl, diesen Rock überall zu sehen, du bist anscheinend auch die einzige, die ihn noch nicht besitzt! Um Gottes willen, was tun?
Bleib ruhig, schließe die Augen und beantworte dir folgende Fragen. Willst du auch wie ein Lemming allen anderen hinterherlaufen? Gehörst du wirklich nicht dazu, wenn du nicht aussiehst, wie alle anderen? Hattest du schon immer ein Faible für Uniformen?
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Wenn deine Antwort durch die Bank weg „Nein!“ lautete, brauchen wir nichts weiter dazu sagen, oder?
Weniger ist mehr
Deine Kleiderstange droht sich dem Gewicht deiner Jacken, Kleider und Mäntel zu ergeben und die Schubladen in deinem Schrank bekommst du schon lange nicht mehr zu? Es ist immer schön, die Qual der Wahl zu haben, aber ein Zuviel kann auch erschlagen. Im Grunde ist es doch wie in deinem Lieblingsrestaurant: Die Karte platzt nur so vor Gerichten und du bestellst am Ende doch immer das Gleiche. Weil du es kennst, dich damit wohlfühlst und es dir schmeckt. Deine Garderobe sollst du natürlich nicht essen, aber der Wohlfühlfaktor und ein Gefühl von Vertrautheit ist auch hier essenziell.
Baue dir eine solide Basis aus absoluten Lieblingsteilen auf und stocke deinen Fundus mit ganz besonderen Pieces auf. Eventuell kristallisiert sich schon hier ein Kleidungsstück heraus, ohne dass du dir deinen Look gar nicht mehr wirklich vorstellen kannst und das Lieblingsteil und Charakter-Piece in einem ist?
Traue dich anders zu sein
Gerade wenn man jung ist, ist Kleidung eines der stärksten Ausdrucksmittel und der richtige Look öffnet dir die Türen zu bestimmten Gruppen. Je älter du jedoch wirst, umso mehr wirst du merken, dass die Menschen, die dich wirklich gernhaben, dich nicht wegen deiner tollen Hose oder diesen schönen Ohrringen lieben, sondern weil du es bist. Würdest du denn deine Zeit lieber mit jemanden verbringen, weil er*sie dich zum Lachen bringt oder weil die Person diese Jeanshose anhat, die du auch so gerne hättest? Eben.
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Und kennst du das Gefühl verkleidet zu sein? Wie in einem Spielfilm bist du irgendwie nicht du selbst, sondern fügst dich einer Rolle. Traue dich, du selbst zu sein. Auch, wenn dein wahres Ich am liebsten jeden Tag eine gigantische, knallrote Federboa tragen möchte.
Höre auf dein Bauchgefühl
Es gibt Looks, in denen du dich ganz besonders wohlfühlst. Versuche immer, wenn du dieses warme Bauchgefühl hast, ein Spiegelselfie von deinem Outfit zu machen und mache am Ende des Monats einen fotografischen Kassensturz. Sneaker und Denim ist dein Ding? Super. Alles ist Kraut und Rüben, aber es ist immer was Rotes dabei? Rot it is then! Immer äußerst hoch geknöpft? Du magst es eben etwas gesitteter. Und nun schaue alle Looks noch einmal genau durch und gehe auch durch alle Teile, die noch immer in deinem Schrank hängen.
Da ist dieses eine Teil, auf dem dein Name steht. Das Teil, das dich schon immer begleitet hat und ohne das du dich nur halb so vollkommen fühlst. Das weiße T-Shirt. Das schwarze Samt-Scunchie. Die XXL-Kreolen. Der hellblaue Lidstrich? Es kann wirklich alles sein, was dich optisch komplettiert und das Ausrufezeichen hinter deinen Namen setzt.
Herzlichen Glückwunsch, du hast dein Statement Piece gefunden! So wie Aminata und Leni, die zwar beide mit einem Jeanslook überzeugen, diesem aber ihre ganz persönlichen Stempel aufgedrückt haben.
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