8 Dinge, die dich davon abhalten, einen Orgasmus zu haben

Dieser Artikel erschien zuerst bei HuffPost
Es ist kein Geheimnis, dass Frauen oft viel länger brauchen, um zum Orgasmus zu kommen als Männer. Ein erheblicher Teil von ihnen aber kommt überhaupt nicht zum Höhepunkt. Das betrifft über 45 Prozent der Frauen, wie Studien zeigen.
Alix Fox, Sex- und Beziehungsexpertin bei Durex, sagte der HuffPost UK: “Ich habe schon mit vielen Frauen gesprochen, die denken, dass sie überhaupt nicht kommen können oder die mir sagten, dass sie es nicht schaffen zum Orgasmus zu kommen, wenn sie nur ihre Finger benutzen - sondern nur mit einem Vibrator."
Hier sind acht Dinge, die Frauen auf dem Weg zum Orgasmus häufig im Weg stehen.
Werbung

1. Ihr beeilt euch zu sehr (oder fühlt euch gehetzt)

Wir alle haben viel zu tun und manchmal hat man das Gefühl, der Tag habe nicht genug Stunden, um alles erledigt zu bekommen. Deswegen rutschen manche Dinge gerne mal in der Prioritätenliste runter. Und obwohl ihr dann zwar immer noch einen Quickie haben könnt, kommt ihr, wenn ihr euch nicht genügend Zeit beim Sex nehmt, nicht da an, wo ihr hinwollt.
„Wenigen Menschen - Frauen inbegriffen - ist klar, wie lang der Prozess dauern kann", sagt Fox. „Es ist sehr üblich, dass Frauen mindestens 20 Minuten konstante, wiederholte Stimulation brauchen, um das 'Große O' zu erreichen. Und es ist auch nicht selten, dass manche Frauen mehr als 40 Minuten oder länger brauchen."

2. Ihr denkt an andere Dinge

Genauso wie übereilter Sex kann der Orgasmus auch schwierig zu erreichen sein, wenn ihr euch nicht darauf konzentrieren und einlassen könnt.
„Frauen tendieren dazu, viele Gedanken gleichzeitig in ihrem Kopf zu jonglieren", sagte Eve Fifer, Leitern der Sex Toys-Abteilung bei Ann Summers, der HuffPost UK. „Oft planen sie eine Aktivität, die vor ihnen liegt, oder sie machen eine mentale To-Do-Liste. Das hindert sie daran, im Eifer des Gefechts völlig loslassen zu können."

3. Ihr seid gestresst

Die Ironie: Dass es euch stresst, nicht zum Orgasmus kommen zu können, schmälert eure Chancen noch weiter. Denn Stress vermindert die Orgasmusfähigkeit. Ein Teufelskreis.
„Der zunehmende Stress, der durch unseren anstrengenden Lebensstil entsteht, kann innere Spannungen, Angst und Depressionen auslösen", sagte Fifer. „In Sachen Orgasmus müsst ihr also versuchen, die stressigen Gedanken aus dem Kopf zu bekommen, um mehr Spaß im Bett zu haben."
Werbung

4. Ihr habt eine mentale Blockade

Jede Frau, die schon einmal Probleme damit hatte, zum Orgasmus zu kommen, wird wissen, dass schon nach dem ersten Mal, wenn es passiert, das Selbstvertrauen angeschlagen sein kann. Das kann es euch auch in Zukunft schwerer machen.
„Es ist wahrscheinlich, dass es euch nicht mehr so leicht aus dem Kopf geht, nachdem ihr einmal Probleme damit hattet, zum Orgasmus zu kommen", sagte Fifer. „Und indem ihr euch Gedanken macht, ob ihr es diesmal über die Ziellinie schafft oder nicht, steht ihr euch selbst im Weg. Ihr blockiert euch."

5. Ihr macht euch Gedanken um eure Leistung

Orgasmen sind also nicht nur physisch bedingt. Mike Lousada, Experte für psychosexuelle Therapie, sagte der HuffPost, es gehe beim weiblichen Orgasmus viel mehr darum, wie wohl sich die Frauen „mit sich selbst fühlen".
Ihr solltet vielleicht bedenken, ob das eine Rolle für euch und eure mentale Ablenkung spielt.

6. Ihr habt Probleme mit eurem Partner

Der National Health Service (NHS) weist auf seiner Homepage darauf hin, dass das Problem womöglich nicht nur bei der Frau selbst liegt, sondern auch an der Person, mit der sie Sex habt.
Vielleicht habt ihr Probleme damit, eurem Partner zu kommunizieren, was ihr wollt oder braucht. Vielleicht habt ihr aber auch einfach keine Lust mehr auf euren Partner und seid gelangweilt von eurem Sexleben. In jedem Fall solltet ihr mit dem Anderen darüber sprechen.
Werbung

7. Ihr habt Schmerzen beim Sex

Schmerzen während des Sex, bekannt als Dyspareunie, können das Ergebnis eines Vaginismus sein. Dabei verkrampfen sich die Muskeln in und um die Vagina. Dadurch wird Geschlechtsverkehr schmerzhaft oder unmöglich.
Die Krankheit kann auftreten, wenn die Frau Sex mit Schmerz verbindet oder das Gefühl hat, dass sie etwas Falsches tut. Außerdem, wenn sie ein vaginales Trauma wie eine Geburt oder einen Dammschnitt hatte oder sie mit Problemen in ihrer Beziehung zu kämpfen hat.

8. Ihr seid in den Wechseljahren

Wenn ihr früher zum Orgasmus kommen konntet und jetzt nicht mehr, könnten der Grund körperliche Veränderungen sein - wie die Menopause.
Das kann laut NHS auch dazu führen, dass ihr eine verminderte Libido habt und die Lust auf Sex abnimmt.
Dieser Artikel erschien zuerst in der HuffPost UK und wurde von Marie-Theres Rüttiger aus dem Englischen übersetzt.
Werbung

Mehr aus Sex & Relationships

Watch

R29 Originals

Jetzt Ansehen
Fashion
Der Weg des Styles von der Subkultur auf die Weltbühne
Jetzt Ansehen
Queer Voices
Mitglieder der LGBTQIA-Community wenden sich in bewegend ehrlichen Briefen an ihr jüngeres Ich
Jetzt Ansehen
Lifestyle
5 Tage, 1 Experiment – Lifestyle-Redakteurin Lucie Fink stellt ihr Leben 5 Tage am Stück auf den Kopf!
Jetzt Ansehen
Musik
Frech und unkonventionell Musikerinnen.