Die angesagtesten Haarfarben im Herbst 2016

Genauso wie Jon Snow der Retter des Norden ist, sind wir diesen Winter die Retter der Haarfarben.... Na gut, unsere TV-Vergleiche hinken etwas hinterher – ENTSCHULDIGUNG, WIR WAREN BESCHÄFTIGT. Nämlich damit, die schönsten Herbsthaarschnitte und jetzt auch die angesagtesten Trends der Saison in Sachen Haarfarben zu erforschen.

Haltet euch fest: In diesem Herbst geht es um subtile Tönungen. Es geht um zeitgemäße Farbübergänge und natürliche Verblendung. Um goldblondes Haupthaar mit rötlich-rosafarbenen Spitzen, um blonde Highlights im Ansatz, die aussehen, als wären sie gerade erst am Strand entstanden, um warme, dunkle Braunmischungen, die an den Haarenden in saftigen Karamelltönen kulminieren.

Und als wäre das nicht schon inspirierend genug, erfordern die meisten dieser Trends – mit Ausnahme des Platinblonds – nicht einmal große Veränderungen. Natürlich kann ein frischer Haarschnitt nie schaden, bevor man sich an eine Farbveränderung wagt – das ist übrigens auch eine Grundregel, um mit einem neuen Look in die nächste Jahreszeit zu starten: erst Schnitt, dann Farbe.

Und jetzt, viel Spaß mit den angesagtesten Farbtrends für Locken, Wallemähnen und Pixies.
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Photo: Courtesy of KC Carhart.
Trend: Kupfer

Wonach gefragt wird: Kupferrot mit einem breiten Spektrum an Nuancen von hellem Rot über orangefarbene Untertöne

Auf den ersten Blick als „intensives, starkes Rot“ wahrgenommen, ist dieser Rotschopf eine akribisch auszuführende Färbung mit genau gesetzten Highlights und Übergängen, um einen zeitgemäßen und natürlichen Look hinzukriegen.

Der Haaransatz spielt zudem eine Schlüsselrolle. Dabei muss auf den eigenen Farbton geachtet und die Färbung dementsprechend angepasst werden, damit der Verlauf beim Auswachsen der Haare möglichst natürlich bleibt.

Heißt: Farbansatz je nach eigener Naturhaarfarbe belassen oder möglichst daran anlehnen und sie als Ursprung des Farbverlaufs nutzen.
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Photo: Courtesy of Tabitha Dueñas.
Wonach gefragt wird: Eine braun- bis kupferfarbene Basis mit hellen Balayage-Spitzen.

Für diesen Look wird eine monochrome Basis gefordert, hier etwa in einem Braun-, bzw. Kupferrot, der in goldene Spitzen im Balayage-Look ausläuft. Hierbei sollte man vor allem auch bei der Pflege darauf achten, dass ein sulfatfreies Shampoo und ein spezieller Conditioner für rotes, bzw. gefärbtes Haar benutzt wird. Außerdem sollte im Abstand von vier bis sechs Wochen ein Termin zum Nachfärben und Auffrischen gemacht werden.
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Photo: Courtesy of Sarah Conner.
Wonach gefragt wird: Kupferblond mit Erdbeernuancen (yay!)

Kupfer muss gar nicht immer so kräftig sein. Wenn es etwa, wie abgebildet, in einen leichten Blondton übergeht und natürliche, dunklere Ansätze erhält, wirkt das Gesamtbild schon eher erdbeerblond.

Auch hier sollte mit sulfatfreien Shampoos und reichhaltigen Farbconditionern gepflegt werden. Außerdem sollten die Haare möglichst selten und definitiv nicht jeden Tag gewaschen werden, da diese Farbkombination schnell darunter leidet verblasst.

Regelmäßiges Nachfärben und Abmattieren gehören zu den obligatorischen Nacharbeitungsterminen, die monatlich beim Frisuer stattfinden sollten.
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Photo: Courtesy of Cassondra Kaeding.
Trend: Platinum

Wonach gefragt wird: Schneeweißes Blond ohne Aschenuancen

Bei diesem intensiven Platinblond sind wirklich keine aschigen Untertöne erwünscht.

Sobald das Traumblond erreicht ist, sollte man sich möglichst darum bemühen, die altbekannten Tricks anzuwenden: kein Kontakt zu Chlor, die Anwendung eines Wasserfilters und ein umfassendes Pflegeprogramm.

Zur Pflege bieten sich Shampoos und Conditioner für stark strapaziertes und kaputtes Haar an, weil die Färbung wirklich aggressiv wirkt. Egal, wie gesund das Haar nach wie vor aussieht, es wird in der folgenden Pflegeroutine ein Rundumtreatment brauchen, das mit Proteinen und Vitaminen bei der Regeneration und beim Neuaufbau hilft.

Je nachdem, wie schnell die eigenen Haare wachsen, sollte man alle drei bis vier Wochen zur Farbauffrischung.



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Photo: Courtesy of Tabitha Dueñas.
Wonach gefragt wird: Ein klassisches Bleach-and-Tone-Blond

Bei diesem Weißblond besteht kein Farbverlauf, vom Ansatz bis in die Spitzen bleibt der Ton konstant. Durch das aufwendige Blondieren und Nuancieren sollte die Farne also schon im Voraus sehr klar diskutiert werden.

Außerdem wäre es von großem Vorteil, wenn die Farbformel Olaplex enthalten würde. Um zu vermeiden, dass die Farbe einen gelblichen Messingstich annimmt, sollte man im Anschluss ein Silbershampoo oder eins für graues Haar nutzen.

Farbauffrischung und Abmattierung sollte alle vier Wochen erfolgen.



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Photo: Courtesy of Emily Neri.
Wonach gefragt wird: Champagnerblond

Hellblond ist nicht gleich Hellblond, nein, es gibt unzählig viele Nuancen und Varianten. Eine davon ist dieser wunderschöne, warme Hellblond-Platinton. Fragen sollte man hierfür nach einem „warmen Champagnerblond“.

Bei dunklem Haar erfordert die Farbe eine vorausgehende Blondierung. Wer von Natur aus helles Haar hat, kann diesen Schritt umgehen

Nach der Färbung sollte außerdem in reichhaltige Pflege investiert werden und vor allem sollte man, wenn viel geföhnt oder anders mit Hitze behandelt wird, auch dafür spezielle Pflegeprodukte anwenden, die dem Haar etwas von den Strapazen abnehmen.
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Photo: Courtesy of Dawn Tracey.
Trend: Bronze

Wonach gefragt wird: Eine warme, braune Basis mit Karamellspitzen

Wir beschreiben die Farbe so: ein saftiges Braun, über das ein Eimer voll Bronzeglitzer verteilt wurde. Die Nuancen kommen hier nicht in Form von groben Strähnen, sondern sehr viel filigraneren Highlights.

Die Balayage-Spitzen und die feine, durchgängige Nuancierung sorgen für Akzente, welche auch anschließend mit einem braunen Farbshampoo und -conditioner lebendig gehalten werden sollten.

Bei diesem Braun ist die fortlaufende Pflege wirklich leicht. Highlights sollten halbjährlich aufgefrischt werden. Doch selbst, wenn ein Termin mal verpasst wird, wird es nicht groß auffallen. Wer graue Haare abdecken möchte, der sollte sich auf eine Auffrischung alle vier bis sechs Wochen einstellen.

Außerdem schadet auch eine Tönung zwischendurch nicht, die jedoch vollkommen nach Bedarf in Anspruch genommen werden kann.
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Photo: Courtesy of Dawn Tracey.
Wonach gefragt wird: Eine dunkelbraune Basis mit strandblonden Enden

Quasi der gleiche Look wie in der vorherigen Slide, nur mit kaltem statt warmem Blond in den Spitzen: Dafür wurde eine dunklere Espressonote in die Basis integriert, die Spitzen wurden ein helleres, stärker kontrastierendes Blond.

Die Highlights in den einzelnen Strähnen wurden außerdem auch verlaufsähnlich vom Ansatz zur Spitze hin stärker.
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Photo: Courtesy of Kari Hill.
What To Ask For: Brond-Ombré

Nicht blond, nicht braun? Wurde kurzerhand „brond“ getauft, macht Sinn. Mit Ombré-Technik ausgeführt, kommt ein großartiger, warmer Farbverlauf zustande, der, obwohl er so niemals in der Natur vorkommen würde, überaus ungekünstelt daherkommt.

Auch die Pflegeroutine ist ein Kinderspiel: Grundlegende Auffrischungen alle zwei Monate sind eine Option, man kann die Haare aber auch einfach wachsen lassen, ohne dass es jemandem auffällt.
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Photo: Courtesy of Tabitha Dueñas.
Wonach gefragt wird: Hellbraune Basis mit hellen, zugestuften Highlights

Zugestufte Highlights klingt etwas verwirrend, ist aber eigentlich ganz einfach: Die hellen Strähnen werden naturähnlich unregelmäßig angesetzt und laufen unterschiedlich stark an und aus. Der etwas schönere Après-Sun-Look im Haar quasi.

Um den Look frisch zu halten, sollten regelmäßige Abmattierungen beim Profi stattfinden – je nach Intensität der neuen Haarfarbe sollten die Abstände abgesprochen werden. Außerdem sollten auch Farbshampoo und -conditioner nicht fehlen. Ersteres wird allerdings nur am Haaransatz verteilt, während in die blondierten Spitzen die Spülung eingeknetet wird.
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Photo: Courtesy of Tauni Dawson.
Trend: Tiefes Bronzebraun

Wonach gefragt wird: Warmes, tiefes Braun mit subtilen Goldtönen

Die subtilen Goldtöne könnte man auch als Honigsträhnen sehen. Wir sind jedenfalls ganz verliebt. Der Look sticht außerdem deshalb hervor, weil die Highlights mittig im Haar beginnen. Das erleichtert den Farbübergang beim Auswachsen der Haare enorm.

Auch hier bieten sich definitiv wieder sulfatfreie Shampoos und Conditioner an, die zudem auch farblich auf die eigene Haarfarbe abgestimmt sein sollten.

Ab und zu sollte beim Stylisten abmattiert und bei Bedarf nachgetönt werden.
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Photo: Courtesy of Jessica Gonzalez.
Trend: Metallmix

Wonach gefragt wird: Unregelmäßige, grobe Highlights in kühlen Farben in die Naturhaarfarbe hineingemischt

Ein Trend, der sich auch für die Dunkelhaarigen anbietet, die nicht gleich die gesamte Mähne blondieren wollen, der aber mit starken Kontrasten einen umso selbstbewussteren Look kreiert.

Ein dunkler Grundton mit groben karamell-, gold- und weißblonden Highlights passt nicht nur per se perfekt in die kühleren Jahreszeiten, sondern auch noch perfekt zu einem Herbst-Make-up.

Achten sollte man lediglich auf die Pflege und darauf, dass der Kolorist nach Möglichkeit mit einer Olaplex-Formel ans Färben geht.

Bei der Pflege hinterher sollte einmal wöchentlich Silbershampoo, sowie ein Farbconditioner für strapaziertes Haar angewandt werden.

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Photo: Courtesy of Cherin Choi.
Wonach gefragt wird: Brünette Basis mit blonden Spitzen in zwei Tönen

Nur die Spitzen färben zu lassen ist schon mit das Unverbindlichste, was einem Frisuren derzeit anbieten können. Noch dazu kreieren sie trotz des minimalen Aufwands einen sehr tiefen Look, weil die Highlights, die wirklich nur an den Haarenden platziert werden, in zwei unterschiedlichen Blondtönen durchgeführt werden. (Funktioniert auch garantiert nicht nur bei diesen wunderschonen Löckchen, sondern auch bei gewelltem und glattem Haar.)

Um die Farbechtheit beizubehalten, sollte man sulfatfreies Shampoo und einen Conditioner benutzen, der sich speziell strapaziertem Haar widmet. Außerdem bietet sich bei Locken auch ein zusätzliches Öl für die Spitzen an, die die Austrocknung verhindern.

Um vorzubeugen, dass der Gesamtton der Haare zu warm wird, sollte man regelmäßige Abmattierungen und Nachfärbungen der Strähnen durchführen lassen. Das kommt jedoch ganz auf den Eigenbedarf an.
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Photo: Courtesy of Cherin Choi.
Wonach gefragt wird: Brauner Grundton mit roségold in den Spitzen

Eine Farbauffrischung muss nicht gleich zur Generalüberholung führen. Dieser warmen Brünett-Look ist auch mit leichten Strähnen und schrittweiser Auffrischung möglich.

Generell ein eher warmer Ton geht das Haar hierbei von einem tiefen Braunton in ein warmes Karamell über, die in den Spitzen in Roségold enden.

Auch hier sollte ein Farbshampoo angewandt werden, doch der Fokus liegt hierbei auf den Spitzen, die regelmäßig mit einem Öl oder Serum behandelt und gepflegt werden sollten.

Die Färbungen und Highlights können nach Bedarf aufgefrischt werden.
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