Die ultimative Haardiät: das perfekte Rezept für jeden!

„Man ist, was man isst!“ Diesen Satz sollten wir, wenn es um unsere Haare geht, durchaus wörtlich nehmen, denn mit minderwertigem Essen kann die Mähne schnell unspektakulär aussehen. Stopfst du dich hingegen mit bestimmten Vitaminen, Mineralien und Proteinen voll, bekommst du eine Wallemähne, die glänzt und glitzert wie in einer Shampoo-Werbung und die alle vor Neid erblassen lässt.

“Gesunder Haarwuchs hat ähnlich wie gesunde Haut und gesunde Fingernägel etwas mit der Qualität unserer täglichen Ernährung zu tun“, sagt die New Yorker Ernährungsberaterin und zugelassene Yogalehrerin Lana Masor, M. Sc. “Der Körper besteht aus Zellen – und je gesünder die Ernährung ist, desto gesündere Zellen entwickeln sich im gesamten Körper, auch in den Haaren.“ Was sollte man also essen, damit die eigene Mähne andere vor Neid zum Weinen bringt?

Zuerst einmal: Vergiss die kleinen Fläschchen, die dir tolles Haar versprechen! Wir wissen, dass sich diese Präparate in den Verkaufsregalen tummeln und dass es total verführerisch ist, einfach eine Pille einzuschmeißen. „Versuchen Sie Nahrungsergänzungsmittel zu vermeiden, um ihren Körper mit den Nährstoffen zu versorgen. Greifen Sie stattdessen zu gesunden und naturbelassenen Lebensmitteln”, sagt Masor. Du musst ja sowieso essen, also sorg' doch einfach dafür, dass der Haufen auf deinem Teller all die Nährstoffe enthält, die du für eine umwerfende Haarpracht brauchst. Diese Nährstoffe sind gut für deine Gesundheit und deine Haare, versprochen! Lies weiter, wenn du wissen willst, welche Lebensmittel du für deine üppige Haarpracht essen solltest. Hier findest du auch einen Ernährungsplan für perfekte Haare, in den du dich kopfüber (na, gemerkt?) stürzen kannst.
Werbung
1 von 6
Omega-3-Fettsäuren

Steckt in: Lachs, Sardinen, Leinsamen und Walnüssen.

"Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, reduziert Entzündungen im Körper, auch Entzündungen der Kopfhaut, was den Haarwuchs verbessert und sogar Haarausfall vorbeugt“, sagt Masor. "Fehlen einem diese Omega-3-Fettsäuren, kann das zu trockener Kopfhaut führen, wodurch wiederum das Haar trocken und glanzlos wirkt.“ Naja, und dass das nicht hübsch ist, wissen wir alle.
2 von 6
Vitamine A und C

Steckt in: Spinat, Mangold, Süßkartoffeln, Karotten, Butternusskürbis, Paprika, Grünkohl, Broccoli, Rosenkohl und Erdbeeren.

"Der Körper braucht sowohl Vitamin A als auch Vitamin C, um Talg zu produzieren. Talg ist die fettige Substanz, die von den Haarfollikeln abgesondert wird und die das Haar vor dem Austrocknen bewahrt“, sagt Masor. Übersetzt heißt das: Du bekommst damit einen irren Glanz ins Haar, ohne dass du dich dafür mit Haaröl einschmieren musst.
Werbung
3 von 6
Zink

Steckt in: Cashews, Pekannüssen, Mandeln und Austern

"Bauen Sie täglich etwas von diesen zinkreichen Nahrungsmitteln in die Ernährung ein, um übermäßigen Haarausfall zu vermeiden“, sagt Masor. Dieses lebensnotwendige Mineral hilft dabei, dass die Haare da bleiben, wo sie hingehören – sprich: dass sie nicht vorzeitig vor Ende des Wachstumskreislaufs ausfallen. Das wiederum bedeutet, dass du mehr Haare auf dem Kopf hast, die du hin und her werfen kannst und dass nach einer Styling-Session weniger Haare in der Bürste landen.
4 von 6
Protein

Steckt in: fettarmen Milchprodukten, Hühnchen und Eiern.

"Leute, die nicht genug hochwertiges Protein über die Ernährung aufnehmen, können brüchiges und schwaches Haar bekommen“, sagt Masor. Wieso? Weil Protein die Bausteine für dein Haar liefert (es ist Bestandteil jeder einzelnen Haarsträhne). Wenn du also von diesen kleinen Kerlen zu wenig zu dir nimmst, bekommt auch dein Haar zu wenig davon ab. Dadurch kann es dünner werden und an Fülle verlieren.
5 von 6
Biotin und Vitamin B12

Steckt in: Eigelb, Bohnen, Fisch, Hülsenfrüchten, Nüssen, Haferflocken, Erdnussmus, Geflügel und Joghurt.

Wir alle kennen mittlerweile das B-Wort, weil es auf sämtlichen Nahrungsergänzungsmitteln für Haut und Haar, die es auf dem Markt gibt, angepriesen wird – und das aus gutem Grund: "Biotin ist ein B-Vitamin, das die Elastizität der Haarfasern verbessert und Haarbruch verhindert“, sagt Masor. “Vitamin B12 fördert insbesondere die Entwicklung der roten Blutkörperchen – die Sauerstoff zu allen Zellen transportieren, unter anderem auch in die Zellen in unseren Haarfollikeln. Außerdem sorgt dieses Vitamin für eine optimale Zellfunktion."
6 von 6
Der Ernährungsplan für perfektes Haar

Frühstück
Fettarmer griechischer Joghurt und gehackte Walnüsse oder ein Esslöffel gemahlene Leinsamen sowie frische Erdbeeren

ODER

Hafergrütze mit gehackten Walnüssen oder Leinsamen

ODER

Eier, zubereitet nach deiner Wahl. Am besten jedoch als Omelette mit frischem Gemüse (ein bisschen Paprika sollte dabei sein)

Mittagessen
Frischer Salat mit Quinoa, Grünkohl, Linsen und Lachs

Snack
1 Scheibe Ezekiel-Brot mit Erdnuss- oder Mandelmus in Bioqualität

ODER

2 hartgekochte Eier

ODER

Hüttenkäse mit frischen Beeren

Abendessen
Hühnchen in Pekannusskruste mit Butternusskürbis
½ Tasse Senf
1 Esslöffel Honig in Bioqualität
1 Tasse Pekannüsse, gehackt
4 Hühnerbrüste, ohne Knochen und Haut

Ofen auf 180 °C vorheizen. In einer Schüssel von mittlerer Größe Senf und Honig mischen. Pekannüsse in einer Küchenmaschine so lange bearbeiten, bis die Nüsse klein gehackt sind. Die gehackten Pekannüsse in eine große Schüssel schütten und beiseite stellen. Überschüssige Feuchtigkeit auf den Hühnerbrüsten mit einem Papiertuch entfernen. Nimm jeweils eine Hühnerbrust und tunke sie von beiden Seiten in die Honig-Senf-Mischung.

Dann tunkst du diese getränkte Hühnerbrust in die gehackten Pekannüsse und bedeckst sie damit ebenfalls von allen Seiten. Lege die Hühnerbrüste mit der Kruste in eine eingefettete (du kannst dafür Kokosnussöl nehmen) Backform aus Glas und streue auf jede Hühnerbrust etwas Meersalz, wenn du magst. Die Backzeit beträgt 45 Minuten oder so lange, bis der Saft, der aus dem Hühnchen heraustritt, klar ist. Schneide den Butternusskürbis in Würfel und backe ihn bei hoher Hitze auf einem Backblech im Ofen, bis er weich ist. Danach kannst du den Kürbis mit Zimt oder Kürbisgewürzen bestreuen.

Foto: Maria Valentino/MCV Photo; Illustriert von Ammiel Mendoza
Werbung

Mehr aus Haare

Watch

R29 Originals