#FreeBritney: Warum der Popstar „Angst vor ihrem Vater“ hat

Foto: Matt Baron/Shutterstock
Im September stellte sich heraus, dass die #FreeBritney-Bewegung, die große Wellen geschlagen hatte, keine Falschmeldung war. Diese Neuigkeit hat mir beinahe so viel Freude bereitet, wie Britney Spears dabei zuzusehen, wie sie Blumen auf ihrem Balkon malte.
In den neuesten Entwicklungen in ihrem juristischen Kampf gegen ihren Vater, dessen zwölfjährige Vormundschaft sie beenden will, gelang Britney ein kleiner, aber wichtiger Sieg: Obwohl Jamie Spears vorerst ihr Vormund bleiben wird, scheint es so, als hätte Britney sich die Chance erkämpft, ihn in Zukunft möglicherweise suspendieren oder entlassen zu können. Wie die LA Times berichtete, suchte Britney auch darum an, die Treuhandfirma Bessemer Trust als finanziellen Betreuer zu ernennen, was der Richter gewährte.
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Britney, die bei der Anhörung nicht anwesend war, beschloss 2019, ihre Karriere auf unabsehbare Zeit auf Eis zu legen und nicht aufzutreten, solange ihr Vater die Vormundschaft über sie hat.
„Meine Klientin sagte, sie habe Angst vor ihrem Vater“, teilte Britneys Anwalt Ingham am Dienstag vor dem Gericht in Los Angeles mit. „Sie wird keine Auftritte mehr geben, solange ihr Vater für ihre Karriere verantwortlich ist.“
Jamies Anwalt bezeichnete Inghams Behauptung als „Gerücht“. Er argumentierte, dass Jamie nicht suspendiert werden sollte, da er Britney aus der Schuldenfalle rausgeholt habe. Dank ihm würde ihr Nettovermögen nun weit mehr als 60 Millionen Dollar betragen.
Laut Ingham habe Britney ihr Leben im Griff. Sie verdiene es, zumindest zu erfahren, was ihr Vater in ihrem Namen so tut. Darüber informiere er sie nämlich angeblich nicht. Ingham erklärte, die beiden würden nicht viel miteinander sprechen. 2008 hatte Jamie Spears die Vormundschaft über den US-Popstar übernommen, weil sie damals sehr viel durchmachte, überfordert war und sich dieser Schritt richtig anfühlte. Eine Vormundschaft hat in der Regel den Zweck, alten und kranken Menschen Unterstützung zu bieten und vorübergehend Hilfestellung zu leisten. Jetzt, zwölf Jahre später, verkündet die 38-jährige Mutter von zwei Kindern, dass sie aber die „Kontrolle“ über ihr Leben zurückerlangen möchte.

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