10 feministische Rapsongs, die Frauen ohne Gewissensbisse hören können

Hip Hop ist meine große Liebe. Eine Liebe für Worte und für Lyrik. Für den Ausdruck, die Leidens- und Erfolgsgeschichten, das konstante Anecken und Hinterfragen gegebener Strukturen – und für die Beats. Leider bin ich eben auch eine Frau und gerate deshalb schnell in Konflikt mit ziemlich vielen Interpreten und ihren Texten.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass Blue Ivy bei den Grammys nicht die einzige Rappertochter war, die für große Augen gesorgt hat. Schoolboy Q und seine Tochter Joyce machten gemeinsam den roten Teppich unsicher – und beim Anblick des rosafarbenen Girlpower-Hoodie von Q war es dann um mich geschehen. Das mag eine Kleinigkeit sein, sie steht trotzdem für etwas Großes.
Ein Blick auf die männlich dominierte Geschichte des Hip Hop zeigt, dass es abgesehen von ein paar Superfrauen, wie etwa Salt'N'Pepa oder Missy Elliott, auch schon immer den ein oder anderen Typen gab, der sich für seinen weiblichen Konterpart stark gemacht hat.
Um das zu feiern, findet ihr in den folgenden Slides nun 10 unserer Lieblingssongs, die man auch als emanzipierte Frau im 21. Jahrhundert guten Gewissens hören kann.
In der Zukunft gibt es davon hoffentlich noch viel mehr, bis dahin gibt's das hier in Dauerschleife, während wir einen Masterplan gegen das Patriarchat schmieden.
[Und in manchen Fällen berufe ich mich zugegebenermaßen doch auf Afrob, der in „Rap ist“ einmal mehr feststellt: „Selbst den schmutzigsten Text feiern Frauen heimlich.“]

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