Und tschüss: 12 Leute erzählen, wieso sie schon mal geghostet haben


Trotz seines schlechten Rufs ist das sogenannte Ghosten ziemlich geläufig – nicht bloß in deinem Liebesleben. Eine Studie von 2018 im Journal of Social and Personal Relationships ergab, dass aus den über 1.300 befragten Leuten 2o Prozent schon mal geghostet wurden und 25 Prozent selbst bereits jemanden geghostet hatten.
Das Ghosten ist ein eigentlich eher vages Konzept und kann sowohl bedeuten, jemandem nicht zu antworten, der oder die daraufhin selbst nicht mehr schreibt, als auch, ganz plötzlich sämtlichen Kontakt abzubrechen und/oder jemanden ohne Erklärung zu blockieren. Ganz egal, welche Erfahrungen du selbst schon auf dieser Ghosting-Skala gesammelt hast: Denke immer daran, dass dieses Verhalten nicht zwangsläufig bösartig gemeint ist. Manche Leute haben sogar nachvollziehbare Gründe dafür, den Kontakt mit anderen zu beenden – und Ghosting passiert auch nicht immer zwangsläufig im romantischen Kontext.
Ob du nun aber von einem Date, einem Freund oder einer Chefin geghostet wirst: Irgendwie tut das immer weh. Selbst wenn du den Menschen kaum kennst, kann es emotionale Wunden hinterlassen, keine Antworten zu bekommen – weil du dich danach womöglich immer fragst, wieso das Ganze jetzt eigentlich so ablief. Genau deswegen haben wir uns gefragt, wieso wir eigentlich ghosten.
Um ein paar Einblicke in die Gedanken von Ghostern und Ghosterinnen zu bekommen, haben wir uns auf Reddit umgehört, um herauszufinden, was diese Leute überhaupt dazu motiviert, andere Menschen aus ihrem Leben zu streichen – manchmal von einem Tag auf den anderen. Die Antworten sind vielfältig: Von Faulheit bis hin zu Bindungsangst ist alles dabei…
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