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Wieso Selena Gomez uns lehrt, die Neue des Exfreundes zu akzeptieren

Foto: Getty Images/John Lamparski
Selena Gomez ist seit knapp acht Monaten mit dem Sänger Abel Tesfaye aka The Weeknd zusammen. Wie es sich für ein Paar aus der internationalen Unterhaltungsindustrie gehört, zeigt es seine Liebe regelmäßig und gerne auf Instagram und Co. Wie sich Tesfayes Exfreundin Bella Hadid dabei fühlt, spielt natürlich für das junge Glück keine Rolle. Hadid kann ja gar nicht anders, als die Neue des Exfreundes doof zu finden, egal wie sehr sie in anderen Bereichen ihres Lebens auf Female Empowerment steht. Besonders, wenn diese sich so verhält wie der einstige Disney Star Selena Gomez.
Waren wir nicht alle schon einmal ein bisschen Bella? Die Trennung vom einstigen Traummann ist noch frisch (in ihrem Fall nur zwei Monate), die Wunde brennt noch höllisch und während man zuhause sitzt, schnulzige Lieder hört (die in ihrem Fall garantiert nicht von The Weeknd sind) und sich im Spiegel selbst beim Weinen zuguckt, entdeckt man in den Sozialen Medien ein Foto, das einem den Atem raubt: Er hat eine Neue! So ähnlich musste auch das Model erfahren, dass ihr Abel sich Selena Gomez angelacht hatte. Erste Reaktion des Victoria’s Secret Engels? Sofort der neuen Feindin entfolgen (ihm jedoch nicht, schließlich ist alle Wut in Richtung Konkurrenz gerichtet) und ein sexy Foto von sich posten. Natürlich nur, damit er sieht, wie gut es bei einem selbst läuft und als Erinnerung, was man nun nicht mehr spüren und berühren darf. Ätsch bätsch! Doch sobald das freizügige Bild hochgeladen ist und die ersten Likes und Flammen-Emoticons hereinflattern, sprudelt es wie ein Wasserfall aus einem heraus. Und auch wenn es schmerzt, kann man es in den kommenden Monaten dummerweise nicht lassen, das neue Paar weiter zu stalken und zweideutige Bildchen von sich mit provokanten Gesten zu posten. Hadid entschied sich damals für eine im Nachhinein eher lahme Fuckfinger-Pose.
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Die Neue des Exfreundes ignorieren lernen?

Doch wieso passiert das alles eigentlich? Wieso gibt man sich selbst womöglich zu sehr die Blöße, statt mit stolz erhobenem Haupt zu zeigen, dass einen die neue Beziehung des Exes so gar nicht mehr tangiert? Ganz klar: Der Typ war bereits über die Beziehung hinweg, als man selbst noch in der Trauerphase war. In diesem Szenario kann man die Neue gar nicht mögen. Doch im speziellen Fall von Selena Gomez ist es so, dass sie ihr Klammerverhalten sie noch unsympathischer wirken lässt.
Schaut man sich Fotos des neuen Paares an, erkennt man, dass Selena ihm oft am Hals hängt. Muss sie Abel etwa buchstäblich so fest an sich ziehen, dass er, selbst wenn er wollen würde, niemals fliehen könnte? Alles, was die zwei machen, scheint irgendwie unauthentisch zu sein. Immer wieder liest man Geschichten über angebliche Traumdates. So soll der „Starboy“-Interpret beispielsweise ein gesamtes Kino für ein Rendezvous gemietet haben und zu ihrem 25. Geburtstag einen elf stündigen Flug genommen haben, um sie zu sehen. Bei dem bloßen Gedanken daran, dass der Ex sich so doll ins Zeug legt, rotieren der Verlassenen automatisch Vergleiche im Hirn: „Toll, ich habe nur eine blöde Eis-Torte zu meinem Geburtstag bekommen, dabei esse ich die gar nicht. Schließlich bin ich Model. Und zu einem Langstreckenflug musste sie ihn sicherlich zwingen, schließlich hat er panische Angst davor, über das Meer zu reisen. Und wieso posten sie eigentlich so viele Fotos zusammen, das findet er doch total doof und kindisch. Und dieses ganze 'Ich supporte alles, was sie tut, indem ich süße Emoticons darunter kommentiere'-Gehabe nervt. Und, und und. Kotz, kotz, kotz!“
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Doch wenn man nach einer halben Ewigkeit, die man mit Selbstgesprächen, Fluchen und dem Basteln einer Voodoo-Puppe mit braunem Longbob („Sie trägt auch noch DIE Trendfrisur des Jahres – wie unkreativ!“) verbracht hat, wieder in der Realität auftaucht, merkt man, wie daneben man sich gerade verhalten hat. Sich selbst und der Neuen gegenüber. „Soll er doch machen. Soll sie doch machen und klammern. Ich bin dann mal draußen, mein Leben rocken!“ – das wäre sicherlich die bessere Einstellung, für alle Beteiligten, aber vor allem für einen selbst. Denn auch wenn Trennungen weh tun, sind sie auch immer eine Möglichkeit, mit frischem Wind und Elan in eine neue Zukunft zu blicken.
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