Schönheits-OPs bei Männern: 5 Personen sprechen über ihre Eingriffe

Wenn Don Draper im Jahr 2019 leben würde, hätte er seinen Martini-Lunch mir Sicherheit längst gegen einen Kurztrip zum Botox-Doc eingetauscht. „Anzugträger stehen Schlange für das nächste Treatment“, sagt der New Yorker Schönheitschirurg Dr. Sachin Shridharani. Nicht nur er, sondern auch Studien beweisen, dass sich immer mehr Männer aus ästhetischen Gründen unters Messer legen: Bei einer Patienten-Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) lag der Männeranteil 2017 bei 17,5 Prozent; 2009 waren es noch 9,6 Prozent.
Dennoch scheint das Thema ein absolutes Tabu zu sein – zum einen, weil nur die wenigsten Männer offen darüber reden und zum anderen, weil sich Werbung meist nur an Frauen richtet.
Laut einiger Expert*innen ist ein Wandel in der Arbeitswelt einer der wichtigsten Gründe für Schönheitsoperationen: Die Angestellten sollen zwar Erfahrungen haben, aber auch jung sein. „Altersdiskriminierung tritt immer häufiger auf und mittlerweile fühlen sich auch viele Männer unter Druck gesetzt, sich ständig neu beweisen zu müssen“, sagt Hautarzthelferin Laura Dyer. Ihr fällt besonders auf, wie viele Patienten sich mittlerweile für Faltenbehandlungen interessieren. Statt einer Rundumerneuerung wünschen sich die meisten unauffällige Optimierungen, die sie ein paar Jährchen jünger aussehen lassen. „Männer wollen nicht aussehen wie 20, sie wollen einfach nur das Bestmögliche aus sich herausholen“, so Dr. Shridharani. „Sie wollen alt genug aussehen, um ernst genommen zu werden, aber jung genug, um nicht irrelevant zu werden“, ergänzt Dyer.
In der Slideshow erzählen wir dir die Geschichten von fünf Männern, die sich dafür entschieden haben, der Natur etwas unter die Arme zu greifen.

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