Steve Jobs’ Tochter: Das waren die fiesen letzten Worte meines Vaters

Dieser Artikel erschien zuerst bei Huffington Post 
Foto: GettyImages/ Bloomberg
“Für ihn war ich ein Schandfleck in seinem spektakulären Lebenslauf”, schrieb die 40-jährige Lisa Brennan-Jobs in ihrem Enthüllungsbuch “Small Fry”, das im September erscheinen soll.
Die Rede ist von Apple-Unternehmer und Multimillionär Steve Jobs, der vor knapp sieben Jahren an Bauchspeichelkrebs starb.
Die älteste Tochter Brennan-Jobs erhebt in ihrem Buch schwere Vorwürfe gegen ihren Vater, der sie schon seit ihrer Kindheit fies behandelt haben soll.

Steve Jobs schien seiner Tochter Lisa das Leben schwer zu machen

Das Nachrichtenmagazin “Vanity Fair” veröffentlichte erste Auszüge aus dem Buch – darin kommt der einstige Apple-Visionär nicht besonders gut weg.
Im Frühjahr 1978, als Lisa auf die Welt kam, habe Jobs zu jedem gesagt, dass sie nicht seine Tochter sei. Erst nach einem Schwangerschaftstest habe er Lisa als seine Tochter anerkannt.
Im März 1991 heiratete Jobs Laurene Powell, mit der er drei weitere Kinder haben sollte: seine zweite Tochter Erin, seine dritte Tochter Eve und den Sohn Reed.
Werbung

“Du bekommst gar nichts. Verstehst du? Nichts. Du bekommst nichts”

Außer die nötigen Unterhaltskosten habe er Lisas Familie finanziell nicht unterstützt – und dass, obwohl Jobs zu der Zeit bereits Millionär war und sich Lisas Mutter mit mehreren Jobs über Wasser halten musste.
Zudem sei Jobs öfters harsch und gemein gewesen. So beispielsweise bei Lisas Frage, ob sie irgendwann seinen Porsche haben könnte, wenn er den Wagen selbst nicht mehr brauche.
Seine Antwort fiel klar aus: “Absolut nicht. Du bekommst gar nichts. Verstehst du? Nichts. Du bekommst nichts.”
Brennan-Jobs behauptet: In den letzten zwölf Monaten vor Jobs’ Tod besuchte sie ihn regelmäßig in seiner Villa. Einmal habe sie im Badezimmer ein teures Rosenwasser entdeckt und sich damit eingesprüht. Danach habe sie ihren Vater bei der Verabschiedung umarmt.

“Du riechst wie eine Toilette”

“Als wir uns umarmten, konnte ich seine Wirbel spüren, seine Rippen. Er roch muffig und nach Medizin.”
Sie habe ihm noch gesagt, dass sie bald wieder da sein werde. Da habe er “Lis?” gerufen.
Daraufhin habe er ihr gesagt: “Du riechst wie eine Toilette.” Kurz darauf verstarb der Tech-Pionier.
Werbung

Mehr aus Books & Art

Watch

R29 Originals

Jetzt Ansehen
Fashion
Der Weg des Styles von der Subkultur auf die Weltbühne
Jetzt Ansehen
Queer Voices
Mitglieder der LGBTQIA-Community wenden sich in bewegend ehrlichen Briefen an ihr jüngeres Ich
Jetzt Ansehen
Lifestyle
5 Tage, 1 Experiment – Lifestyle-Redakteurin Lucie Fink stellt ihr Leben 5 Tage am Stück auf den Kopf!
Jetzt Ansehen
Musik
Frech und unkonventionell Musikerinnen.