Meine Wimpernverdichtung war jeden Cent wert

Schon bei der Vorstellung, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wird jede:r nervös, der oder die sich vor Nadeln ein bisschen gruselt. Besonders schlimm wird’s bei manchen Körperstellen – wie zum Beispiel den Augen. Dabei ist diese Ecke unseres Körpers sogar eine ziemlich beliebte Tattoo-Stelle, vor allem bei kosmetischen Eingriffen. Unangenehm? Bestimmt – doch für Jackie, Protagonistin der neuesten Folge Macro Beauty, ist es das wert. Bei Fiction Cosmetic Tattooing in Los Angeles legt sie sich unter die Nadel, um sich für umgerechnet knapp über 500 Euro den Wimpernkranz verdichten zu lassen. 

„Eine Wimpern- bzw. Wimpernkranzverdichtung ist super für alle, die sich mehr Definition rund um die Augen oder dichter wirkende Wimpern wünschen“, meint Kahli Smith, kosmetische Tätowiererin und Besitzerin des Studios. Jackie erklärt, dass sie in der Hoffnung auf perfekte Wimpern schon alles ausprobiert hat: Mascaras, Wimpernzangen, Seren, falsche Wimpern, Wimpernverlängerungen und -Liftings – aber nichts so Drastisches wie ein Tattoo. „Ich will das jetzt machen, weil ich es immer anstrengend finde, mich zu schminken“, sagt sie. „Wenn es mein Leben einfacher macht, warum nicht?“
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Smith erklärt, dass eine Wimpernkranzverdichtung nicht mit einem Permanent-Eyeliner-Tattoo verwechselt werden sollte; die beiden Eingriffe sind tatsächlich sehr unterschiedlich. Eyeliner-Tattoos sind für immer und werden aufs äußere Lid gestochen, wohingegen Wimpernverdichtungen nur vorübergehend halten und unterhalb des oberen Wimpernkranzes auf der sogenannten Wasserlinie gestochen werden. „Diese Verdichtung hält ein bis drei Jahre, abhängig von den Kund:innen und ihrem Lifestyle“, meint Smith.
Für Jackie vermischte Smith schwarze mit roten Pigmenten, um den richtigen Farbton zu treffen. „Ich gebe Rot hinzu, damit die Nuance nicht zu kühl, also grau oder blau wirkt“, erklärt sie. „Auf der Haut wirkt sie dann wie pures Schwarz.“ Um Jackies Haut auf das Tattoo vorzubereiten, wird sie zehn Minuten vorher mit Betäubungscreme behandelt. „Sie sollte jetzt keinen stechenden Schmerz merken“, sagt Smith. „Das fühlt sich eher an wie ein Vibrieren.“
Nachdem sie die oberste Haut mit der ersten Tattooschicht „durchbrochen“ hat, folgt noch mehr Betäubungscreme, ehe sich Smith daran macht, Jackies Wasserlinie zu tätowieren. Drei- bis viermal wechselt sie dabei zwischen Nadel und Creme, bis die Haut den erwünschten Farbton hat. Das Ergebnis: eine subtile Linie aus schwarzer Tinte, die Jackies Wimpernkranz dezent mehr Ausdruck verleiht. Sieh dir im Video den Eingriff an – und natürlich das Resultat!
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