Frauen & Techno: Diese 7 DJanes sollte ab sofort jeder auf dem Radar haben

FOTO: Alpaugh Amelia
Heute Abend geht das MELT! Festival 2016 so richtig los und Festivalwütige können sicherlich schon jetzt nicht mehr die Füße still halten. Das Besondere in diesem Jahr: Das elektronische Angebot wurde erweitert, der berühmt berüchtigte Sleepless Floor ist 24/7 geöffnet. Dass Techno schon längst nicht mehr nur Männersache ist – obwohl die Herren immer noch die Liste der am besten verdienenden DJs weltweit anführen – zeigen diese DJanes, die allesamt diese Wochenende auf dem MELT! spielen, schon jetzt aber auch Zuhause für Techno vom Feinsten sorgen.

1. Dr. Rubinstein:

In Israel geboren, entschloss sich die DJane eines Tages nach Berlin zu ziehen, um hier die Technoszene mal ordentlich aufzurütteln. „Für mich ist Techno Tribal Musik, es ist repetitiv und monoton, sehr kraftvoll und hypnotisch,” erklärt sie ihre Liebe für das Genre. Ihre Acid-affinen Sounds hat sie bereits im Berghain, About Blank, Stattbad und Humboldthain Club zum Besten gegeben.

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2. La Fleur:

La Fleur kommt eigentlich aus Schweden, lebt nun aber in Berlin und arbeitet hier als DJane und Produzentin. Hier ist sie mittlerweile in der Techno- und House-Szene eine Bekanntheit, unter anderem ihrer Residenz im Watergate geschuldet. Innerhalb des Club-eigenen Labels sowie ihres eigenen Labels Power Plant Records veröffentlichte sie bereits zahlreiche Alben. Der Sound schließt House, Techno, Klassik und futuristische Klänge gleichermaßen ein und formt sich zu genau der tanzbaren Musik, der die Meute stundenlang lauschen könnte.
3. Heidi:

Heidis Vater hörte liebend gerne klassischen Rock. Vielleicht waren die vielen Vinylplatten ja insgeheim der Anstoß für die Liebe zur Musik. In den letzten Jahren hat sie hart daran gearbeitet, bei der neuen Techno-Generation einen Fußstapfen zu hinterlassen. Die Kanadierin zog 2000 nach London und lernte bei Koobla Records, drei Jahre später war sie Teil des Teams, das Londons berühmten Plattenladen Phonica eröffnete. Weltweit veranstaltet sie seit 2009 ihre Jackathon Partys, die mittlerweile allseits bekannt sind. Oder man lauscht ihrer eigenen Show beim BBC Radio 1.

4. Illesnoise:

Wer Illesnoise zuhört wird eine Achterbahn der Gefühle erleben, so viel sie vorab gesagt. Tiefe, melodische Bass-Lines, eine Vielzahl an Instrumenten und eine gesunde Dosis and Vocals kann man immer erwarten. Mittlerweile ist sie für ihre Podcasts bekannt, fängt jetzt aber bereits schon wieder an, sich als Produzentin einen Namen zu machen. Ihre eigenen Tracks veröffentlicht sie seit 2015 bei Stil vor Talent.

5. Helena Hauff:

Helena Hauff gilt momentan als eines der spannendsten Talente Deutschlands: Scharf wie ein Flitzebogen, freudig und brandgefährlich – so sind die Sounds, die von Acid, Elektro und Techno bis hin zu New Wave reichen. Die Hamburgerin hat im Club „Goldener Pudel” ihre eigene Clubnacht „Birds and Other Instruments”. Sie hat bereits ihr eigenes Label Return To Disordner, einen richtigen Boost erlebte ihre Karriere letztes Jahr allerdings nochmal, als sie ihre erste LP „Discreet Desires” veröffentlichte.

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6. Peggy Gou:

Peggy Gou ist eine koreanische Künstlerin, die mittlerweile in Berlin lebt. Im Underground kennt man sie, dort konnte sie mit ihren regulären und qualitativ hochwertigen Mixen bereits überzeugen. Ihr Sound ist irgendwo zwischen Detroit, London und Berlin angesiedelt, ihre Sets sind eine Kombination aus dunklem, pulsierenden House und Techno, gebrochenen Beats und abstrakten Kompositionen. Anfang des Jahres erschien ihre Doppel LP „Art of War”.

7. Magdalena

Magdalena wird vielen ein Begriff sein, die in Hamburg den Aufstieg des Labels Diynamic und dem dazugehörigen Club „Ego” miterlebt haben. Magdalena war eine enge Freundin der Diynamic Familie und leitete den Club, wechselte dann aber die Seiten und steht nun hinter den Turntables. Jetzt kann man sie in Clubs wie dem Weekend oder Watergate in Berlin, aber auch auf Ibiza im Pacha, Destino und Cova Santa hören.
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