Bei Netflix’ Sex/Life funkte es auch hinter den Kulissen

Foto: bereitgestellt von Netflix
Genau rechtzeitig zum womöglich heißesten Sommer überhaupt wird’s auf Netflix besonders sexy: Die Serie Sex/Life dreht sich um Billie, die zwar nach außen hin glücklich verheiratet zu sein scheint, aber ihren toxischen Exfreund einfach nicht vergessen kann. In Netflix’ bisher wohl schmutzigster Eigenproduktion folgt eine erotische Fantasie auf die andere, und Sexszenen gibt es in Hülle und Fülle – die wohl vor allem dadurch so heiß sind, weil die Chemie zwischen den Darsteller:innen nicht gespielt war. Aber dazu kommen wir gleich.
Sex/Life erzählt vom turbulenten Liebesleben von Billie (Sarah Shahi), zweifache Mutter und Vorstadt-Hausfrau, die ein tolles Leben zu führen scheint. Hinter der perfekten Fassade ist Billie aber zutiefst unglücklich mit dem jetzigen Kurs ihres Lebens – vor allem, weil ihrer Ehe mit dem lieben, aber langweiligen Cooper (Mike Vogel) jegliche Leidenschaft fehlt. Während sie also ihren Alltag meistert, denkt die Protagonistin sehnsüchtig an den grandiosen Sex zurück, den sie mit ihrem Ex Brad (Adam Demos) hatte. Als Brad durch Zufall wieder in ihr Leben tritt, funkt es zwischen ihm und Billie direkt wieder, und ihre wiederbelebte Romanze stürzt Billies friedliches Leben ins totale Chaos.
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Wie man vielleicht schon von einer Show namens Sex/Life erwartet, zögert die Netflix-Serie nicht davor, jeden Aspekt der Sexleben ihrer Charaktere zu beleuchten. Ob als Flashbacks oder Szenen in der Gegenwart: In jeder Episode kommt mindestens eine Person zum Orgasmus. Die Szenen zwischen Shahi und Demos sind dabei besonders sinnlich – und die offensichtliche Chemie zwischen den beiden ist nicht geschauspielert. Die Schauspieler:innen sind auch fernab vom Set ein Paar.
Obwohl Shahi und Demos ihre Beziehung bisher nicht öffentlich angesprochen haben, finden sich auf ihren jeweiligen Social-Media-Accounts mehrere Posts, die die Beziehung quasi bestätigen. Das erste Foto von Shahi und Demos stammt vom 31. Dezember 2020 – etwa zu dem Zeitpunkt endeten die Dreharbeiten von Sex/Life in Kanada. 
„Happy new year“, schrieb Shahi unter ein Selfie mit ihrem Co-Star. Nach dem Post tauchte Demos auch auf weiteren Fotos in Shahis Feed auf. Am Valentinstag 2021 widmete sie ihm einen Post und nannte ihn unter einem anderen Selfie sogar ihren „Seelenverwandten“. Der australische Schauspieler macht es auf seiner Instagram-Seite ähnlich und teilt immer wieder Fotos von ihnen beiden, die sie scheinbar auf verschiedenen Dates zeigen. „Happy bday my baby“, schrieb Demos im Januar 2021 unter ein Bild. „I f*#kin love you. You’re everything.“
Wann die beiden zusammenkamen, ist nicht klar – aber ihre Social-Media-Accounts legen den Verdacht nahe, dass es zwischen ihnen schon ziemlich ernst war, als Shahi ihre Scheidung von Shameless-Star Steve Howey abschloss. Shahi und Howey waren elf Jahre lang verheiratet, trennten sich aber im Mai 2020 (nur wenige Monate vor den Dreharbeiten zu Sex/Life), und im Januar 2021 war die Scheidung dann offiziell. In einem Gespräch mit UsWeeklyerzählte Shahi, dass das Timing der Trennung ihr geholfen habe, Billies inneren Zwiespalt zu schauspielern; schließlich hatte die dreifache Mutter Ähnliches schon im Privatleben durchmachen müssen.
„Vieles an Billie konnte ich sehr gut nachvollziehen“, sagte sie gegenüber UsWeekly. „Ich habe selbst drei unglaubliche Kinder und stellte mir in meiner Langzeitbeziehung oft dieselben Fragen wie Billie. Ihren Wunsch nach sexueller Freiheit konnte ich gut verstehen – einfach dieses Gefühl, wo du dich fragst: Wo ist diese andere Frau eigentlich hin?“, erzählte sie weiter. „Du denkst dann sowas wie: Weißt du noch, wie cool du früher warst? Sprich, vor der Langzeitbeziehung und den Kindern… Ich hatte vorher so viele Wünsche und Bedürfnisse. Ich glaube, manchmal legen wir die aber auf Eis, um den Rollen zu entsprechen, die die Gesellschaft von uns erwartet – die einer Ehefrau, einer Mutter.“
Es sieht so aus, als hätte Shahi diese Bedürfnisse wiederentdeckt. Sex/Life ist von Anfang bis Ende eine heiße Sache – aber das Wissen, dass die Hauptcharaktere auch im echten Leben zusammen sind, verleiht der Story (und den Liebesszenen) umso mehr Tiefe. 

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