17-Jähriger verletzt in einem Würzburger Regionalzug vier Menschen mit einer Axt

Photo: Getty Images.
Update, 11:24 Uhr: Der sogenannte „Islamische Staat“ bezeichnet den Angreifer als einen seiner Kämpfer und beansprucht die Tat laut der IS-nahen Nachrichtenagentur Amak für sich. ARD-Terrorismusexperte Michael Götschenberg rät jedoch zur Skepsis, berichtet die Tagesschau. Ob der Täter wirklich zum IS gehöre oder dies aus „propagandistischen Motiven“ behauptet wird, sei noch nicht klar.
Am Abend sind vier Personen bei einem Angriff in einem Regionalzug auf der Fahrt von Treuchtlingen nach Würzburg schwer verletzt worden.

Spiegel Online
berichtet, dass es sich bei dem Angreifer um einen 17-jährigen Geflüchteten aus Afghanistan handelt, der unbegleitet nach Deutschland kam. Laut offiziellen Angaben soll er bei einer Pflegefamilie gelebt und sich um Asyl beworben haben.

Ob ein islamistischer Hintergrund eine Rolle bei der Tat gespielt hat, prüfe man aktuell, so der bayerische Innenminister Joachim Herrmann bei ZDF Heuteplus.

Kurz nach 21 Uhr soll der 17-Jährige mit einer Axt und einem Messer auf die Passagiere losgegangen sein. Im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld floh der Angreifer laut Polizeibericht aus dem Zug und wurde nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei erschossen.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast kritisierte das Handeln der Polizei laut Spiegel Online noch in der Nacht bei Twitter und löste damit eine Diskussion aus:

Die Verletzten werden in Krankenhäusern in Würzburg behandelt, sollen sich aber außer Lebensgefahr befinden, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das ZDF meldet am Morgen, dass das Bayerische Landeskriminalamt zur Tat ermittelt.
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