Hyperreale Gegenwelt oder hypervirtuelle Realität? Die Berlin Biennale ist eröffnet!

Digitale Collage: Juan Sebastián Peláez
Gebräunt, geölt, tätowiert, kaum bekleidet - ein zwei Stockwerke hohes Pin-Up-Girl begrüßt den Besucher im Innenhof der KW Kunstwerke. Stop, das ist kein visueller Flirt mit einem gewöhnlichen Playgirl, sondern mit einer absurden Kunstfigur - glatter als Photoshop, unpersönlicher als ein Windows Desktop.

Bereits zum neunten Mal ist Berlin Schauplatz der Biennale für zeitgenössische Kunst: Der Titel „The Present in Drag“ wurde vom New Yorker Kollektiv DIS konsequent in Programm umgesetzt.
Es ist, als betrete man eine Cloud-Welt voller Präfixe: Post-Moderne oder Post-Contemporary oder doch Post-Future? Hyperreale Gegenwelt oder hypervirtuelle Realität? Das Spiel um Verhüllung und Transparenz, Kunst und Kommerz, Realität und Virtualität zieht sich durch alle fünf Ausstellungsorte.


FAKTEN:

Berlin Biennale: 4. Juni – 19. September 2016

Noch bis zum 19. September läuft die Biennale in den KW Kunstwerken, der Akademie der Künste, der Feuerle Collection, der ESMT European School of Management and Technology und – last but not least – auf dem Fahrgastschiff Blue-Star der Reederei Riedel.

Hauptausstellungsorte der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst:

Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin

ESMT European School of Management and Technology
Schlossplatz 1, 10178 Berlin

The Feuerle Collection
Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69, 10117 Berlin

Fahrgastschiff Blue-Star der Reederei Riedel
Anlegestelle zur Eröffnung: Paul-Löbe-Haus, Platz der Republik, 11011 Berlin

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