Wie junge Frauen mit dem Tod ihrer Eltern umgehen

Foto: Ashley Armitage.
Nicht vieles im Leben ist so sicher wie der Tod. Trotzdem wird das Thema in unserer Kultur oft als Tabu behandelt und, wenn möglich, umschifft. Für jemanden, der etwas so Erschütterndes wie den Verlust eines nahestehenden Menschen erlebt hat, bedeutet das häufig, dass sie oder er nicht über ihre*seine Trauer sprechen kann. Viele ziehen sich daher eher zurück.
Die meisten jungen Menschen, die mit einem Todesfall konfrontiert werden, haben nie gelernt zu trauern. In einer Welt, in der es viele Leute in ihren Zwanzigern aus den Heimatdörfern in die Metropolen zieht und in der die Kirche und andere religiöse Gemeinschaften massenhafte Austritte verzeichnen, fehlt schlichtweg das soziale Auffangnetz, das den Menschen in früheren Zeiten Halt gegeben hat.
Das Internet hat alle Bereiche unseres Lebens revolutioniert und so gibt es neben der Telefonseelsorge auch spezielle Seiten für Hinterbliebene, die dabei helfen können, mit der Trauer fertig zu werden. Aber in schweren Zeiten ist man häufig besonders verschlossen und sucht, wenn überhaupt, eher Unterstützung in seinem persönlichen Umfeld.
Unsere Eltern sind ein Teil von uns und begleiten die meisten von uns ein Leben lang. Einen Elternteil zu verlieren ist deshalb ein besonders traumatisches Erlebnis. Drei junge Frauen haben mit uns ihre Geschichte geteilt und erzählen, wie sie die Trauerphase wahrgenommen haben und was ihnen nach dem Verlust geholfen hat.

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