Susanne Kaloffs 5 gute Gründe für... die neue Dioround Sonnenbrille von Dior

FOTO: Susanne Kaloff
Wer in Deutschland Mode- und Lifestyle-Magazine liest, der ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon mal über ihren Namen gestolpert. Seit fünf Jahren schreibt Susanne Kaloff ihre herrlich amüsante und zugleich wahnsinnig aufrichtige, wöchentliche Kolumne für die Grazia und arbeitet als freie Autorin u.a. für Welt und Myself. Bisher hat sie außerdem zwei Bücher geschrieben, die sich um "Elternkrankheiten" und "Liebeskrankheiten" drehen.

Nun wird sich Susanne Kaloff regelmäßig auch online austoben und für Refinery29 Germany jede Woche ein neues Trendteil ausprobieren. Im zweiten Teil von "Susanne Kaloffs 5 gute Gründe für..." geht es um die Neue von Dior, mit der sich nicht nur der Kreis schließt, sondern die auch beinahe eine sinnliche Atmosphäre schafft.


Sonnenbrillen müssen ja bei Wind und Wetter nur eins behaupten: „I am the VIP Area“. Die tollsten Sätze stammen ja meistens nicht von mir selbst, sondern sind geklaut. Das VIP-Zitat ist das Mantra der Woche für alle, die wie ich im Sternzeichen Fische geboren sind. Fand ich grad auf meiner liebsten Eso-Astro-Seite The Numinous. Nun, draußen schüttet es und ich sitze in einem Fake „No more Parties in L.A.“-Sweatshirt von Kanye West in meiner Bude. Es ist August, die Menschen mit Geld sind jetzt alle auf Sylt oder St. Barth, wo sich vermutlich jede verdammte Sekunde wie Backstage anfühlt. Ich bin nicht neidisch, ich habe alles, was ich brauche: Inneren Reichtum und die Neue von Dior. Die trage ich zwanzig Stunden von vierundzwanzig, selbst dann, wenn es Hunde und Katzen regnet. Sie macht so rosa Licht, wie der Sonnenuntergang an der Sansibar. Wobei, ich weiß gar nicht, wie das da ist, weil ich da noch nie war. Das letzte Mal, als ich die Insel betrat, wurde ich entjungfert, man muss kein Rechenass sein, um herauszufinden, dass das eine Weile her ist. Es war in Rantum in einem Surfmobil. Kommen wir nun besser abrupt zum Wesentlichen:

1. Als vor eins, zwei Jahren alle Mädchen, die „so real“ trugen, bekam ich das als letzte mit. Erst als Chiara Ferragni eine Sammlung davon in ihrer Hotelsuite rumliegen hatte, dämmerte mir, dass es sich um ein Must-Have handeln muss. Kurz darauf wimmelte es nur so vor Realness auf den Nasen: Kinder, Busfahrer, Tomatenverkäuferinnen. Es gab Replika, die täuschend echt aussahen (und nur drei Euro kosteten) und die Echtheit war irgendwie perdu.

2. Das Runde hat seinen Reiz, weil es in sich stimmig ist. Man bekommt bei seinem Anblick leicht so ein Oberwassergefühl, alles kapiert zu haben. Aha, jetzt schließt sich der Kreis! Jetzt check ich das erst (warum man den Mann, den Mut oder den Job verlor, warum dieses und jenes so kam, wie es nun mal kam) Die Fülle, alles, was die Kurve kriegt, macht Sinn am Ende (na ja, außer sternhagelvoll vielleicht). Bei Sonnenbrillen halte ich es gerne mit den Anthroposophen und Rudolf Steiner: Keine spitzen Ecken und Kanten. Die bringt man ja meist auch schon selbst ausreichend mit.

3. Die Round macht fantastisches, mildes Licht, ich bin kurz davor, zu schreiben, dass sie eine sinnliche Atmosphäre zaubert, aber wenn mein Sohn das liest, erschießt er mich für den Satz.

4. Es ist schier verrückt, man greift nach ihr und denkt: Och ja, noch ne finstere Brille, eine wie jene, die man schon tausendfach hat. Dann setzt man sie auf, erkennt, Huch, Hilfe, das sind ja rosafarbene Details dran - und regt sich wieder ab: Dieses Modell mit den doppelten Bügeln macht alles aus einem, aber kein kreischendes Groupie. Man bleibt so unberührt, als habe man das Wort Rosé noch niemals in den Mund genommen.

5. Fünf Gründe? Schnapsidee. In diesem Fall würde ein einziger reichen: Die hat noch keine.

Die Dioround Sonnenbrille von Dior gibt es bei anitahass.com
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