Palina Rojinski trägt ihren Lippenstift anders auf als du & ich

Wie trägst du eigentlich deinen Lippenstift auf? Deckel ab, Stift hochdrehen und damit über die Lippen fahren? Wahrscheinlich. Ich habe seit gestern eine neue Technik für mich entdeckt. Palina Rojinski tupft nämlich bloß, statt das Produkt deckend und mit einem Wisch aufzutragen. Das hat sie mir im Interview zu ihrem ganz eigenen M.A.C Lipstick verraten und seitdem habe ich viel mehr Lust auf Farbe auf meinem Mund. Die „weniger ist mehr“-Theorie hat sich für mich hiermit zumindest in Bezug auf Lippen-Make-up bestätigt. Endlich ist Schluss mit Betonlippen, die man kaum zusammenpressen mag weil so viel wachsige Farbe an ihnen haftet.
Dabei konnte es früher fast gar nicht genug von allem sein. Schichten über Schichten an Mascara, bis die Wimpern wegen all der Farbe beinahe einen Abgang machten, haufenweise Rouge, das so bunte Wangen kreierte, dass Clowns neidisch würden, und natürlich blauer Lidschatten bis unter die Braue hochgezogen – ohne zu Verblenden, versteht sich. Auch Palina erinnert sich noch gut an ihre Anfänge mit Kosmetik: „Meinen ersten Lippenstift habe ich meiner Mutter geklaut. Der war knallrot und ich hatte mehr davon an den Zähnen, als sonst wo.“ Als Make-up-Minimalistin würde sich die Moderatorin zwar heute auch nicht bezeichnen aber ihr Konsum hat sich im Vergleich zu ihren Anfängen im Business deutlich reduziert. „Seit ich verstärkt auf eine gesunde Ernährung achte, ist mein Teint viel reiner geworden. Auch ohne Foundation und Concealer habe ich das Gefühl mit einem gesunden Glow durch Berlin zu laufen.“ Trotzdem habe sie noch Spaß an Kosmetik und mag es, mit neuen Farben und Trends zu experimentieren. Mal einen eigenen Lippenstift zu entwerfen hat sie sich schon lange erträumt.
Als dann tatsächlich das Kosmetikunternehmen M.A.C anrief und ihr eine Kooperation anbot, sagte sie selbstverständlich lautstark „Ja“! Nach einem ausgiebigen Freudentanz ging es für die Moderatorin direkt nach Toronto ins Labor. „Ich habe im Kittel dort gestanden, mit Pigmenten in Pantone-Farben rumhantiert und so lange gemischt, bis mein perfekter Ton dabei herausgekommen ist.“ Das Ergebnis mit dem Namen Palinski liegt „genau zwischen Pink und Koralle“ und kann ab heute an M.A.C Countern aufgetupft oder im Online-Shop bestellt werden.

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