Wie man Networking weniger unangenehm macht

Foto: Nicolas Bloise
Beim bloßen Gedanken an Networking stellen sich vielen von uns die Haare auf. Das Knüpfen von Kontakten erfordert Souveränität. Außerdem ist Feinfühligkeit nötig, damit eine Interaktion auch für das Gegenüber eine positive Erfahrung sein kann. Schließlich soll sich die Unterhaltung ja nicht wie ein Kaufabschluss anfühlen. Gleichzeitig willst du aber auch nicht deine Zeit oder die deiner Gesprächspartner:innen verschwenden.
Neue Kontakte zu knüpfen, kann ein wenig beängstigend sein – vor allen dann, wenn du eher schüchtern oder introvertiert bist. Dennoch ist es unglaublich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, ohne die Kenntnisse oder die Unterstützung anderer und die Zusammenarbeit mit Personen, die in der gleichen Branche wie du tätig sind, beruflich voranzukommen: Deine Karriere kann sich ja letzten Endes nicht in einem Vakuum weiterentwickeln.
Wenn dir Networking unangenehm ist oder dir sogar Angst bereitet oder du einfach nur nach Möglichkeiten suchst, um besser im Kontakteknüpfen zu werden, solltest du damit beginnen, deine Einstellung dazu zu überdenken.
„Ich habe Networking immer relativ locker und als eine Möglichkeit gesehen, unter Leute zu kommen und interessante Menschen kennenzulernen“, sagt Anastasia Alt, die Gründerin der Karriereplattform Dream Space.
Ein guter Anfangspunkt ist es, dir vor Augen zu führen, dass deine Gesprächspartner:innen auch bloß Menschen sind. Wenn du dir klarmachst, dass die andere Person vielleicht genauso nervös ist wie du, kann das den Druck etwas mindern. Der Rest ist eine Frage von Rücksicht und einer strategischen Herangehensweise, also Verhaltensweisen, die du auch in anderen Situationen anwenden würdest. Im Folgenden bieten wir dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit du das Meiste aus jeder Networking-Erfahrung herausholen kannst – auch wenn es nicht unbedingt deine Lieblingsbeschäftigung ist (was alles andere als eine Seltenheit darstellt).

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