Martin Schulz wird Kanzlerkandidat der SPD

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Nun ist es offiziell: Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz wird Kanzlerkandidat der SPD. Zuvor galt Sigmar Gabriel als Favorit für den Posten. Doch der amtierende Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie äußerte in einem exklusiven Interview mit dem Stern, dass er in der kommenden Legislaturperiode sowohl den Posten des Parteivorsitzenden als auch die Kanzlerkandidatur abgeben werde. Zur Begründung zählt unter Anderem auch die eigene Einsicht, dass er sich selbst und seiner Partei damit keinen Gefallen tun würde: „Um einen Wahlkampf wirklich erfolgreich zu führen, gibt es zwei Grundvoraussetzungen: Die Partei muss an den Kandidaten glauben und sich hinter ihm versammeln, und der Kandidat selbst muss es mit jeder Faser seines Herzen wollen. Beides trifft auf mich nicht in ausreichendem Maße zu.“ Schulz zog erst vor einigen Wochen für die Bundespolitik aus Brüssel nach Berlin. Ein offizielles Statement hat das langjährige EU-Parlamentsmitglied im Laufe des Nachmittags jedoch noch nicht geäußert. Der Süddeutschen Zeitung zufolge bereite er sich nicht nur auf die Kanzlerkandidatur vor, sondern bewerbe sich auch um den Parteivorsitz.
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