ARTIII: Wie ein T-Shirt das Grundrecht für Gleichheit auf die Straße bringt

Das Oxford Dictionary hat heute sein internationales Wort des Jahres bekannt gegeben: post-truth, übersetzt postfaktisch. Der Begriff steht für gefühlte Wahrheiten statt Fakten, die die Kampagnen um das Brexit-Votum und Donald Trumps Kandidatur geprägt haben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Gegen diese Stimmung möchte Fabian Hart mit 24 Studentinnen und Studenten ein Zeichen setzen. „Wir sind nicht länger die Unbeschwerten, deren gutes Leben von den anderen gesichert und organisiert wird. Unsere Demokratie ist keine unwiderrufliche Errungenschaft unserer Geschichte. Wir selbst müssen sie sichern, unsere Grundrechte einfordern“, schreibt der Influencer und Dozent auf seinem Blog.

Aus einem Diskurs zum Umgang mit Diskriminierung und Rassismus über zwei Semester entstand ARTIII – ein Solidaritätsprojekt, das auf dem Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland basiert:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Das schwarze T-Shirt kommt mit einem schlichten Schriftzug aus und funktioniert gerade deshalb so gut. Zum Launch haben Influencerinnen wie Indie-Chefredakteurin Kira Stachowitsch, Fotografin Marlen Stahlhuth und Autorin Nike van Dinther ARTIII auf ihre Art und Weise interpretiert.

Das T-Shirt ist ab heute in limitierter Stückzahl für 40 Euro erhältlich. Der Gewinn wird an den Verein Basis und Woge gespendet, der in der Antidiskriminierungsberatung aktiv ist.
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