Das erste Team von Geflüchteten tritt bei den Olympischen Spielen 2016 an

Foto: LOUISA GOULIAMAKI/AFP/Getty Images.
Der Präsident des Griechischen Olympischen Komitees, Spyros Kapralos, (zweiter von links) überreicht während des Olympischen Fackellaufs am Eleonas Flüchtlingslager in Athen am 26. April 2016 die Olympische Fackel an Ibrahim Al-Hussein, (mittig), 27, einen amputierten Schwimmer, der aus Syrien flüchtete.


Die Olympischen Spiele sind gerade ein kleines bisschen inklusiver geworden.

Am Freitag gab das Internationale Olympische Kommitee die Mitglieder der Mannschaft von Geflüchteten bekannt, die an den diesjährigen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen. Das Team wird sich in den Disziplinen Schwimmen, Judo und Leichtathletik behaupten.

Die Mannschaft besteht aus drei Sportlern und zwei Sportlerinnen aus dem Südsudan, einem Judo-Kämpfer und einer Judo-Kämpferin aus der Demokratischen Republik Kongo, einer Schwimmerin und einem Schwimmer aus Syrien und einem Leichtathleten aus Äthiopien. Zusätzlich zu den 10 Athleten wird es 12 administrative Mitarbeiter geben.

„Diese geflüchteten Sportler und Sportlerinnen haben keine Heimat mehr, kein Team, keine Flagge, keine Hymne,“ erläutert Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Kommitees, in einem Interview mit der Huffington Post. Er fügte hinzu, dass das Team beim Betreten des Stadions von der Olympischen Flagge geleitet wird, „um ein Zeichen der Hoffnung für alle Geflüchteten weltweit zu setzen.“

„Der Entschluss, ein Team von Geflüchteten zu den Olympischen Spielen in Rio zu schicken, ist beispiellos und sendet eine klare Botschaft der Unterstützung und Hoffnung an alle, die sich weltweit auf der Flucht befinden,“ sagte das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge in einer Pressemeldung. Das Kommissariat meldete außerdem, dass sich bis Ende 2014 weltweit mehr als 59 Millionen Menschen auf der Flucht befanden. Diese Zahl steigt weiterhin stetig.
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