Scheißtag? 5 Momente, in denen dir das schnelle Wlan der BVG die Stimmung rettet

Früher hat man in Berlin immer gesagt „BVG tut weh“. Die Berliner Verkehrsbetriebe waren das, was heute die Deutsche Bahn ist (oder schon immer war) und man konnte sich wunderbar über diesen Verein ärgern. Nach einer extrem charmanten Werbeoffensive samt komplettem Imagewandels ist die BVG inzwischen über die Stadtgrenzen beliebt – und mit dem kostenlosen Wifi in allen U-Bahnhöfen haben sie schließlich auch mein Herz erobert. Einziger Wermutstropfen: das Internet hält immer nur genau so lange, wie deine U-Bahn im Bahnhof. Wir zeigen euch 5 Situationen, in denen ihr das kostenlose Internet der BVG optimal nutzen könnt.
Dieser eine Song, den du genau jetzt hören musst
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Du bist auf dem Weg zum Gym und dir fällt auf, dass dir dieser eine Powersong noch in deiner Playlist fehlt. Geht natürlich gar nicht. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die durchschnittliche Wartezeit an der Haltestelle für das Herunterladen eines Songs reicht. Also: einloggen, heraussuchen, herunterladen, fertig. Wer es auf Alben abgesehen hat, sollte einfach sehr langsam die Haltestelle verlassen.
Diese eine Email, die du unbedingt beantworten musst
Du kommst von der Arbeit und deine Kollegin ruft dich an, weil sie die Anhänge deiner Weiterleitung nicht sehen kann. Du bist, wie immer, bereits am Monatsanfang schon wieder gedrosstelt und schon das Wort „Anhang“ treibt dir Schweißperlen auf die Stirn. Kein Problem, du bist ja nicht von gestern. Während du deiner Kollegin versicherst, dass du dich sofort darum kümmerst, legst du einen Schritt zu und joggst die U-Bahntreppen hinunter. Hallo W-Lan, hallo geladene Anhänge, hallo komplett geladene Email. Problem erkannt, Problem gebannt.
Diese Hose im Sale, die du jetzt kaufen musst, weil sie sonst weg ist
Du scrollst gelangweilt durch den Onlineshop deines Vertrauens, während der Zug mal wieder Verspätung hat. Und dann siehst du sie. Die Hose, die du schon so lange von weitem angeschmachtet hast – und sie ist auch noch im Sale. Dir bleiben also nur noch Minuten, wenn nicht Sekunden, bevor die Chance deines Lebens vorüber ist. Natürlich fährt in diesem Moment dein Zug ein, aber keine Panik. Einfach die Seite laden, einsteigen. Warten. In der nächsten Station die Größe auswählen. Warten. Beim nächsten Stop schnell das gute Stück in den Warenkorb legen und nach der vierten Station gehört sie endlich dir. War doch ganz einfach.
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Diese Momente, in denen du vor Hunger schon nicht mehr denken kannst
Es war ein langer Tag und du bist auf dem Weg nach Hause und du hast Hunger. Das Mittagessen ist schon viel zu lange her und Zeit für einen Snack war heute nicht. Allein der Gedanke an stundenlanges Kochen lässt dich zusammenbrechen und wenn du zu Hause Essen bestellst, hast du vermutlich deine Schuhe gegessen, bis es endlich da ist. Was soll ich sagen? Timing ist alles. Smartphone raus, den Lieferservice deines Vertrauens wählen und das passende Soulfood ordern. Auf diese Weise fängst du den Kurier an der Haustüre ab und kannst dich mit deiner Beute direkt ins Bett verziehen.
Dieser Moment, wenn ein Pendelverkehr eingerichtet wurde
Seit ich in Berlin lebe, bin ich ziemlich abgebrüht. Mich schockt eigentlich nichts mehr, sage ich gern. Doch es gibt eine Sache, die mir meine Hilflosigkeit ungeschönt vor Augen führt: Pendelverkehr. Es ist quasi der Endgegner der BVG. Nun bist du dieser Situation jedoch nicht mehr ausgeliefert, auch nicht, wenn dein altes Smartphone gerne beim mühseligen Laden abstürzt. Hallo W-Lan, schnelle Verbindung und Carsharing-Service deines Vertrauens. Auto gesucht, gefunden und auf Wiedersehen BVG. Bis zum nächsten Mal.
Wer noch keinen Führerschein hat, kann die Wartezeit dann wenigstens mit den Punkten eins bis vier verbringen.
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