3 Frühlingstrends, für die du nicht shoppen gehen musst

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Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich mir die SS19-Kollektionen anschaue, möchte ich mich am liebsten direkt neu einkleiden. Und zwar nicht nur, weil mir meine dunklen, langweiligen, schweren Winterklamotten langsam auf die Nerven gehen, sondern auch, weil die neuen Kreationen so frisch und fröhlich aussehen.
Mal eben die komplette Garderobe auszutauschen, ist aber allein aus finanzieller (und natürlich auch ethischer) Sicht sicher bei den wenigsten möglich. Die Lösung? Upcycling. Das bietet sich bei drei Trends der kommenden Saison nämlich regelrecht an. Die Zauberworte? Schleifen, Batik-Denim und Farbklekse.
Heißt im Klartext: Wenn du im Frühling/Sommer 2019 en vogue sein willst (oder einfach Lust auf ein wenig Abwechslung hast), musst du dich zur Abwechslung mal nicht durch die Onlineshops, sondern durch deinen Kleiderschrank wühlen. Dort findest du mit hoher Wahrscheinlichkeit ein paar Stücke, die du im Handumdrehen aufpeppen und wiederbeleben kannst. Wie, das verrate ich dir jetzt.
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Romantische Schleifen

Photo: Pascal Le Segretain/Getty Images
Photo: Victor VIRGILE/Gamma-Rapho/Getty Images
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Der Trend: In den letzten Jahren zelebrierte die Mode alles, was hyperfeminin ist – ich sag nur Millenial Pink, Molly Goddards Tüllträume oder Batshevas Präriekleider. Deshalb war es auch nur eine Frage der Zeit, bis das niedlichste aller Details die Laufstege der Modemetropolen erobert: Schleifen. Bei den Shows für den Frühling/Sommer 2019 tauchten sie sowohl in Form von Broschen als auch als Abschluss von Zierbändern oder Bindegürteln auf.
Da wäre zum Beispiel Valentinos traumhaftes rotes Offshoulder-Puffärmelkleid, das durch eine seitliche Taillenschleife gekonnt abgerundet wird, oder Erdems romantische Kollektion, die mit winzigen Schleifen übersäht ist. Und auch Preen by Thornton Bregazzis roséfarbenes Satinkleid wird durch eine Schleife in unschuldigem Weiß perfektioniert. Das it-Accessoire war aber nicht nur auf den Catwalks, sondern auch dem Roten Teppich vertreten. So trug Constance Wu beispielsweise ein atemberaubendes Vera-Wang-Kleid mit kontrastfarbener Samtschleife und bei Julianne Moore zierte eine große Schleife die Rückseite der Givenchy-Robe.
Der DIY-Tipp: Bei diesem Trend hast du mehrere Optionen. Du kannst deine Frisur mit einer Schleife aufpeppen, ein Band um Taille oder Hüfte binden oder dir einen Anstecker basteln und ihn dir an deinen Lieblingsblazer stecken. Klingt machbar, oder?
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Rebellischer Bleached Denim

Photo: Victor VIRGILE/Gamma-Rapho/Getty Images
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Photo: Yanshan Zhang/Getty Images
Der Trend: Wenn dir Schleifen zu... cute sind und du es einfach cooler magst, könnte dieser Trend das Richtige für dich sein: Bleached Denim. Das Ergebnis geht in Richtung Batik, der Prozess verläuft aber genau andersherum, denn hier ziehst du die Farbe aus dem Kleidungsstück, statt es bis auf manche Stellen einzufärben. Seit den 70ern taucht der Look immer mal wieder in der Modewelt auf – nicht zuletzt, weil er durch den rebellischen Charakter stylistisch wunderbar zu turbulenten politischen, ökonomischen und ökologischen Zeiten passt.
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Ashley Williams zweiteiliges Outfit bestehend aus knielangen Jeansshorts und einer passenden Jacke erhält durch den Bleached-Denim eine rockige Note. Proenza Schouler (die Meister experimenteller Stoffbearbeitung) mixten bei ihrem Oversize-Jeans-Look verschiedene Farbtöne und ergänzten das Ganze mit einer Acid-Washed-Tasche im XXL-Format. Auch Stella McCartney schreckt vor dem Retro-Design nicht zurück: Für einen Stilbruch stylt das Label zum derben Blaumann zarte Riemchensandaletten.
Der DIY-Tipp: Schnapp dir einfach eine alte Jeans, Jeansjacke oder Latzhose und bearbeite sie mit Bleichmittel. Trag dabei aber unbedingt Gummihandschuhe und sei besonders vorsichtig, damit du dich nicht verletzt oder Flecken auf deinen Möbeln machst! Am besten schaust du dir vorher noch mal ein Tutorial an.
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Kunstvolle Farbklekse

Photo: Victor VIRGILE/Gamma-Rapho /Getty Images
Photo: Francois Durand/Getty Images
Photo: Estrop/Contributor/Getty Images
Der Trend: Inspiriert von Jackson Pollock eroberten Farbspritzer und chaotische Muster die Laufstege. Sacais verwandelte Cargowesten und Plisseekleidern in Tuschkästen, Mugler ging das Thema etwas eleganter an und setzte auf Lackmäntel, Seidenkleider und Zweiteiler mit bunten Flecken. Und auch Vivienne Westwoods Blaumann erhielt einen völlig neuen Anstrich – buchstäblich.
Der DIY-Tipp: Wenn du langweilige Klamotten wiederbeleben willst, kannst du sie einfach entweder in der Badewanne oder auf den Fliesen mit Farbe vollspritzen (dann kannst du alles was daneben geht einfach aufwischen). Oder aber du legst sie beim Bemalen auf eine Leinwand und erhältst am Ende mit etwas Glück nicht nur eine neue Lieblingsjeans, sondern auch noch ein Kunststück für deine Wand.
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