Hättet ihr's gewusst? 10 Fakten über unsere Betthygiene

Foto: Valle Bianca.
Heute ist Tag des Schlafes. Er wurde einst ins Leben gerufen, um an die Wichtigkeit und vor allem Notwendigkeit des Schlafes zu erinnern. Damit wir allerdings erholsam nächtigen können, sollte man bekanntermaßen auf einige Dinge achten. An oberster Stelle auf die Betthygiene, weil sie eben einen erheblichen Anteil zu unserer Schlafqualität beiträgt. Dazu gehört jedoch nicht nur das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche. Um ein sauberes Bett zu gewährleisten, sollte man durchaus schon etwas mehr Aufwand betreiben.
Das Putzportal Helpling enthüllt aktuell zehn überraschende Fakten, die zeigen: Wir Deutschen sind echte Schmutzfinken – und das obwohl wir im Schnitt rund 26 Jahre unseres Lebens im eigenen Bett verbringen.
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Das sind die 10 größten Geheimnisse rund um die Betthygiene der Deutschen:
1. Es befinden sich Millionen von Begleitern in unserem Bett
Untersuchungen zufolge tauchen jede Nacht bis zu 1,5 Millionen Milben in unseren Betten auf – eine Zahl, die nicht nur Angst macht, sondern tatsächlich auch gesundheitsgefährdend sein kann. Wenn sich nämlich Milbenkot mit Hausstaub vermischt, kann dies dazu führen, dass Atemwegserkrankungen und Allergien ausgelöst werden. Um die lästigen Spinnentiere zu vertreiben hilft Sonne. UV-Strahlen töten Milben bereits nach 24 Stunden ab. Gönnt euren Daunen deshalb ruhig ab und zu ein ausgiebiges Sonnenbad.
2. Pyjamas können Krankheitsauslöser sein
Hört sich zwar zunächst irgendwie absurd an, ist es aber nicht. Denn zu den häufigsten Hygiene-Fallen gehört wirklich der Pyjama, da er über zu lange Zeiträume getragen und nicht gewaschen wird. Im Schnitt tragen Männer ihre Nachtbekleidung 13, Frauen sogar bis zu 17 Nächte lang. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern kann darüber hinaus Blasenentzündungen oder Hautirritationen auslösen. Zwei Pyjamawechsel pro Woche solltet ihr deshalb schon einplanen. Und ab in die Waschmaschine damit, bei mindestens 60 Grad!
3. Deutsche wechseln ihre Bettwäsche zu selten
Laut einer Umfrage der Sleep Foundation wechseln Deutsche nur alle drei Wochen das Bettzeug – und liegen damit weit hinter anderen Ländern. Im Schnitt ist die Bettwäsche aber schon nach nur 10 Tagen durch Schweiß und Hautschüppchen verunreinigt. Tipp: Wascht eure Wäsche mindestens jede zweite Woche mit Vollwaschmittel und bei ebenfalls mindestens 60 Grad.
4. Wir schlafen zu lange auf Matratzen
Eine herkömmliche Matratze ist nach Meinung von Experten bereits nach sieben Jahren durchgelegen und sollte ausgetauscht werden. Durchschnittlich warten Deutsche aber doppelt so lange mit dem Kauf einer neuen Matratze. Ein Wechsel ist nicht nur vom hygienischen Standpunkt aus ratsam, eine Matratze verliert mit der Zeit auch den orthopädischen Nutzen, unsere Wirbelsäule zu stützen.
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5. Deutsche zeigen weniger Haut im Bett
Obwohl weltweit jeder Dritte nackt schläft, tut es in Deutschland nur jeder Achte. Dabei soll Nacktschlafen gesund sein und für angenehmeren Schlaf sorgen. Das ist schön. Allerdings gelangt bei Nacktschläfern auch mehr Schweiß direkt ins Bettlaken, weshalb es dann dringend öfter gewechselt werden muss.
6. Matratzen werden im Laufe des Jahres schwerer
Auch wenn der größte Anteil des Schweißes, den wir nachts produzieren, verdunstet – pro Jahr bleiben bis zu drei Litern Schweiß in der Matratze zurück. Ihr könnt euch selber ausrechnen, wie viel mehr Gewicht eine 18-jährige Matratze auf die Waage bringt. Zur Vorbeugung hilft nur eines: regelmäßiges Lüften und ein Matratzenschoner, der den Schweiß absorbiert. Achtung: auch Matratzenschoner müssen regelmäßig gewaschen werden.
7. Alkohol begünstigt nächtliche Schweißattacken
Auch wenn viele von uns nach ein paar Gläschen sicher besser einschlafen können, in der Nacht reagiert der Körper oft mit Schweißausbrüchen. Der Grund ist simple: Um den Alkohol abzubauen, muss der Körper mehr Energie aufbringen und beginnt zu schwitzen. Und wer schwitzt, wird häufig aus der Tiefschlafphase gerissen, was im Endeffekt dazu führt, morgens nicht erholt aufzuwachen. Hattet ihr doch mal einen Drink zu viel, empfiehlt es sich bei einer Raumtemperatur von höchstens 16 bis 19 Grad zu schlafen.
8. Das Bett sollte man nicht direkt nach dem Aufstehen machen
Manchmal ist auch Unordnung gesund: Das Bett sollte man nicht sofort nach dem Aufstehen machen, denn es ist in der Regel noch feuchtwarm. Also der ideale Ort, an dem sich Milben vermehren können. Schlagt besser die Decke nur zurück, damit sie lüften kann. Um für Ordnung im Bett zu sorgen, solltet ihr ein wenig Zeit verstreichen lassen.
9. Kissen werden zu selten ausgetauscht
Beim Kopfkissen verhält es sich ähnlich wie bei der Matratze. Nacht für Nacht gelangen Haare, Hautschuppen und Schweiß ins Kissen und bieten so den idealen Nährboden für Bakterien oder Pilze. Kopfkissen sollten ebenfalls nach drei Monaten gereinigt und spätestens nach drei Jahren schleunigst ausgetauscht werden.
10. Kuscheltiere sind Milbenfänger
Egal ob im Kinderzimmer oder bei uns selbst: Wer Kuscheltiere im Bett aufbewahrt, sollte auch diese bei der Betthygiene mitberücksichtigen. Auch in Teddy & Co. nisten sich gerne Milben ein. Damit dies nicht passiert, gibt es einen simplen, aber wirksamen Trick. Die Kuscheltiere in Plastiktüten verfrachten und für etwa zwei Tage in die Kühltruhe damit. Genau wie Sonnenstrahlen sind auch Minusgerade super Milbenvernichter. Anschließend heiß waschen, trocknen und schon darf wieder gekuschelt werden.
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