Kleine Schritte, große Wirkung: So gestaltest du deinen Alltag nachhaltiger

Die kleinsten Veränderungen sind oft die schwersten, denn wie schon Mick Jagger 2004 im gleichnamigen Song verkündete: "old habits die hard". Dennoch gibt es heute, in Zeiten von Klimawandel (ja, diese Hitzewelle kürzlich kommt nicht von irgendwo), vermehrter Meeresverschmutzung und überproportionaler Müllproduktion, keinen triftigen Grund mehr, sich nicht in irgendeiner Weise an der Erhaltung unseres Planeten zu beteiligen.
„It’s just one plastic straw...said 8 billion people“: Gerade bei Single-Use-Produkten wie eben Strohhalme, Make-up-Wipes, Wattepads, To-Go-Plastikbecher – ein wirklich gutes Gewissen hat man beim Benutzen dieser Artikel nicht. Und damit ist dies der allererste und einfachste Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Sobald ihr euch die Frage stellt, ob es wirklich Sinn macht, ein Produkt nur ein einziges Mal zu verwenden und dann zu entsorgen, lautet die Antwort: probably not.
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Aber halblang: Es ist völlig ok, nicht alle Maßnahmen auf einmal und gleichzeitig umzusetzen. Auch Nachhaltigkeit sollte nachhaltig sein, heißt: Step-by-Step kleine, aber effiziente Änderungen vorzunehmen, die man auch dauerhaft durchziehen kann und will.
Mittlerweile gibt es ja viele tolle Labels, die auf Nachhaltigkeit spezialisiert sind. Manchmal hat man aber Teile, die echte Staples in der Garderobe sind und man sich deswegen ungern von ihnen trennt. Müsst ihr aber gar nicht: So launcht etwa die Kultmarke Converse eine nachhaltigere Version der Klassiker-Modelle Chuck Taylor All Stars und Chuck 70. Das legendäre Canvas-Material besteht zu 100% aus recyceltem Polyester, hergestellt aus alten Plastikflaschen. Die „Converse Renew“-Strategie ist die erste des Unternehmens, zukünftig nachhaltigere Produktionsweisen einzuführen. Und wer jetzt denkt, dass das auch nach Öko aussieht, der irrt: Die Sneaker sehen und fühlen sich an wie das Original. Nur halt in besser.
Zusammen mit Converse und Julia Wulf, ehemalige GNTM Teilnehmerin, Model und Naturbursche haben wir überlegt, was man denn im Alltag Tolles tun kann, um einen kleinen Beitrag zu leisten. Lass dich inspirieren...
1. Ständig wollen wir uns selbst optimieren. Wie wäre es also, wenn wir uns mal in puncto Sustainability verbessern? Julia Wulf ist Model, kennt also den Druck um die Eigenperfektion. Andererseits ist sie aber auch ein echter Naturbursche und hegt ihren eigenen Schrebergarten. Übrigens: Falls ihr es noch nicht wusstet, Schrebergärten sind nicht mehr nur etwas für spießige Rentner. Gerade in einer Großstadt wie Berlin ist es ein herrlicher Zufluchtsort. Julias Tipp: Pflanzen sähen anstatt (importierte) Schnittblumen zu kaufen. Das bringt mindestens genauso viel Freude, ist deutlich langlebiger und es entstehen keine CO2-Emissionen durch einen Transport.
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2. Es ist Freitag (oder irgendein anderer Wochentag) und Dinner mit den Freunden ist angesagt. Hier hilft: Seine eigenen Glasbehälter mit ins Restaurant zu nehmen. Klingt erst einmal komisch, wer bringt denn schon sein Geschirr von Zuhause mit? Aber was passiert mit den Essensresten vom Lieblingsitaliener: Genau, sie landen entweder im Müll oder werden als Doggy-Bag in reichlich Plastik und Alufolie gepackt. Viel besser ist es also, kleine Gläser mitzubringen und die Speisen darin zu transportieren. Wem das anfangs zu unangenehm ist, kann auch einfacher starten: Beim nächsten Café-Besuch auf den To-Go-Cup verzichten und stattdessen seinen eignen wiederverwendbaren Becher auffüllen lassen.
3. Mal mit den Trends gehen, ohne neue Kleider zu kaufen. Weiße und helle Kleidungsstücke könnt ihr neu aufleben lassen dank des Sommertrends schlechthin: Batik! Im Internet gibt es hierzu zahlreiche How-Tos und auf Instagram jede Menge Inspiration. Das funktioniert übrigens auch ganz gut bei Schweißflecken, die einfach nicht mehr rausgehen. Ihr wollt Radler-Shorts? Alte Skinny-Jeans einfach passend abschneiden. Oder ganz old-school: Eine*n Schneider*in aufsuchen. Denn er*sie kann euch die Klamotten nach Maß pimpen und ihr unterstützt nebenbei ein traditionsreiches Handwerk.
4. Es ist eine der größten Absurditäten des Alltags: im Supermarkt kauft man sich Obst – weil lecker und healthy – das aber dann in so viel Plastik verpackt ist, dass der daraus resultierende Müll so gar nicht healthy für die Umwelt ist. Die bessere Lösung? Selbsternte! Einfach mal informieren, wo es in eurer Nähe ein Obstgut gibt, bei dem man saisonales Obst selber pflücken kann. Macht total Spaß und das ganz ohne Verpackungswahnsinn.
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Jede*r kann seinen*ihren Weg finden, um den Alltag etwas nachhaltiger zu gestalten und alte Gewohnheiten umweltfreundlicher zu machen. Es muss nicht immer eine riesen Transformation sein, jeder kleine Schritt bringt uns als Kollektiv voran. "There's always a way to renew what we do" - wie eben auch die neuen Converse Renew Canvas, die bei About You erhältlich sind, ganz klar beweisen.

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