Das solltest du wissen, bevor du dir ein Halstattoo stechen lässt

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber allein beim Gedanken daran, dass eine Nadelspitze auch nur in die Nähe meines Halses kommt, läuft es mir kalt den Rücken runter. Trotzdem sind Halstattoos aktuell so beliebt wie noch nie.
Solltest du selbst gerade mit dem Gedanken spielen, dich stechen zu lassen, schwirren in deinem Kopf höchstwahrscheinlich ein paar Fragen herum – und die möchte ich dir in diesem Text beantworten. Also habe ich mich vorab bei ein paar Profis informiert und verrate dir jetzt, was ich gelernt habe.
Ist es wirklich so schmerzhaft, wie du es dir vorstellst?
Nun ja, es kommt drauf an. Zum einen ist ein großflächiges, ausgemaltes Motiv noch mal eine ganz andere Nummer als ein zartes One-Line-Tattoo. Außerdem kann die Art und Weise wie das Tattoo gestochen wird einen Unterschied machen. Laut dem Mitbesitzer des Bandit Studios Bruno Levy und dem kanadischen Tattookünstler Romeo sind handgestochene Tattoos weniger schmerzhaft. Außerdem läuft der komplette Vorgang meist reibungsloser ab, weil bei hand-poked Tattoos weniger Equipment verwendet wird.
Trotzdem sagen die beiden Profis, dass Schmerz natürlich eine subjektive Sache ist – nicht jede*r kommt damit gleich gut klar und Schmerzgrenzen variieren von Person zu Person. Doch der Hals ist tatsächlich nicht die empfindlichste Körperregion, an der du dich tätowieren lassen kannst. Will heißen: Es könnte noch viel schlimmer sein.
Was ist die Herausforderung bei einem Halstattoo?
Abgesehen vom Schmerz, den du ertragen musst, kann es sein, dass du dich während des Tätowierens in eine ungewöhnliche Sitz- oder Liegeposition bringen musst. Romeo erklärt, dass die Haut leicht gedehnt werden muss, um akkurate Linien ziehen zu können. Es könnte also sein, dass du deinen Kopf zur Seite, nach vorn oder nach hinten neigen musst, was nach einer Weile wahrscheinlich nicht mehr so angenehm ist. Aber hey: lieber Kopfgymnastik als Schmerzen, oder?
Was und wo?
Jetzt wo wir die grundlegenden Fragen geklärt hätten, wird es Zeit, sich ein paar Gedanken über das Motiv und die genaue Stelle zu machen – der Hals ist schließlich relativ groß. Um dir dabei zu helfen, habe ich eine Liste mit Designs von meinen Lieblingstattookünster*innen plus den einen oder anderen Zusatztipp gemacht.

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