Die Friends-Macherin findet diese finstere Phoebe-Theorie genauso gruselig wie du

Foto: Everett Collection
Die letzte Staffel von Friends flimmerte 2005 über unsere Röhrenbildschirme. Anderthalb Jahrzehnte ist das her, und im Laufe der Zeit haben sich online die wildesten Fan-Theorien angesammelt. Eine besonders beliebte (und unendlich deprimierende) von ihnen wurde inzwischen aber glücklicherweise widerlegt – und zwar von der Friends-Macherin selbst, Marta Kauffman.
Die Theorie landete schon 2o15 erstmals bei Twitter. Die Idee des Creative Directors Gareth Stranks: Phoebe sei eigentlich drogenabhängig, (noch immer) obdachlos und hätte durch das Fenster vom Café Central Perk eine perfekte Freundesgruppe entdeckt. Zu einem echten Kennenlernen sei es nie gekommen, und laut Theorie seien die zehn Staffeln der Serie eben bloß Phoebes „Was wäre, wenn…“-Fantasien gewesen. Denn – und jetzt wird’s richtig traurig – sie habe sich doch immer nur Freunde gewünscht. Besonders tragisch ist allerdings Stranks’ Vorschlag für das Serienende: Phoebe wendet sich vom Central Perk ab, läuft durch den Park und schützt sich auf ihrer Bank zum Schlafen mit sechs Schirmen vor dem Regen – Schirme, die wir schon aus dem Serien-Intro kennen.
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Zum Glück nahm Friends ein deutlich fröhlicheres Ende; anstatt als wahnhafte Quasi-Stalkerin im nasskalten Park zu liegen, bekommt Phoebe in der Serie als fester Bestandteil der Clique ein Happy End. 
Aber so deprimierend die Theorie auch ist, eine Person dürfte sie noch mehr schockiert haben als die Fans: Die Macherin der Serie, Marta Kauffman. In einem Interview mit Entertainment Tonight verriet die Drehbuchautorin, was sie wirklich von diesem Ende für Phoebe hielt – und nahm kein Blatt vor den Mund.
„Das ist das Traurigste, das ich je gehört habe! Eine furchtbare Theorie – das ist doch irre“, sagte sie gegenüber ET. „Das klingt wie eine verrückte Verschwörungstheorie. Wow!“ Sie fügte hinzu: „Ich glaube, da braucht jemand dringend ein Leben.“
Jemand vielleicht schon – Phoebe zumindest hatte ja schon immer eines.

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