Warum Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist

Wir alle wollen vorankommen im Leben. Wollen jemand sein. Etwas bewegen. Ob nun auf öffentlicher Bühne oder ganz im Privaten. Veränderung ist dabei der Motor der uns vorantreibt. Wer sich nicht verändert, tritt auf der Stelle. Klingt einfach, ist aber häufig ein ziemlicher Kraftakt. Veränderungen bedeuten nämlich auch immer wieder Unsicherheiten zu überwinden und sich seinen eigenen Schwächen zu stellen. Aber der Sprung ins Ungewisse lohnt sich. Am Ende nicht nur für dich selbst. Die Stärke, die du aus deinem persönlichen Weg gewinnst, kann Motivation und Vorbild für andere sein, sich auch selbst ihren ganz eigenen Monstern zu stellen und ihre eigene Geschichte zu schreiben. Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit für das eigenen Leben sind auch Nike ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam haben wir uns daher mit drei inspirierenden Sportlerinnen über ihre starken und schwachen Momente, ihren Sport und welchen Impact der eigene Weg auf andere haben kann, unterhalten.
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Sei stark! Zeig dich Schwach!

Nirgendwo anders als im Sport liegen Stärke und Schwäche wohl so nah beieinander. Willst du das Beste aus dir herausholen und vorankommen, musst du dich öffnen und wirklich alles von dir geben. Nur so kannst du dein volles Potential entfalten. Deine wahre Stärke entdecken. Momente, in denen sie sich schwach gefühlt hat, hat auch Fitnesscoach Bea Brestrich schon durchlebt und ist aus ihnen gestärkt hervorgegangen. Ihre Erfahrungen möchte sie in ihrer Arbeit auch mit anderen teilen. 

„Für mich ist man gleichzeitig stark und verletzlich, wenn man über vergangene Situationen spricht, in denen man schwach war und aus denen man aber letztlich stärker hervorgegangen ist. Und diese Stärke gebe ich dann auch andere weiter.“

Bea
Auf ihrem Blog spricht die Fitnessexpertin offen über ihre Essstörung und möchte damit anderen Mut machen, sich ihrer vermeintlichen Schwächen zu stellen. Auch, wenn sich aufzumachen und sich einer Sache voll und ganz hinzugeben immer auch bedeutet, sich verwundbar zu machen. Wer alles gibt, kommt eben auch mal an seine Grenzen. Riskiert zu scheitern. Macht sich angreifbar. Aber eben nur so schaffst du Veränderung und kommst voran. Auch Boxerin Isra Abdou hat  sich schon häufig behaupten müssen. Daher weiß die Berlinerin nur all zu gut, wie nah ihre Stärken und Schwächen beieinander liegen.

„Am verletzlichsten bin ich, wenn ich am stärksten bin. Weil ich anderen Menschen genügend Angriffsfläche biete.“

ISRA

Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst!

Die junge Boxerin lässt sich aber nicht beirren und geht ihren Weg selbstbestimmt weiter. Für sich und andere und beweist damit: Um sich seinen Schwächen und Unsicherheiten zu stellen, braucht es wahrhaften Mut und echte Stärke. Wir alle haben unsere wunden Punkte, die uns immer wieder in die Knie zwingen. Doch nur, weil es sie gibt, bedeutet es nicht, dass wir schwach sind. Du bist nicht schwach, weil du Angst hast. Nur davor wegzulaufen, bringt dich nicht weiter.
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So möchte auch Nike dazu empowern, mutig durchs Leben zu gehen und die Dinge ohne Furcht anzupacken. Sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden und dies für sich zu nutzen, ist auch für Marlene Schmitt und ihren Sport ein wichtiges Thema. Ihre Erfahrungen gibt die Yogalehrerin an ihre Kursteilnehmer*Innen weiter:

"Du tust es nie nur für dich’ bedeutet, dass wenn ich mich in meinen Yoga Sessions verletzlich zeige, ich anderen den Space gebe, dies auch zu tun.“

MARLENE
Seit 2017 gibt sie Yoga Sessions an den unterschiedlichsten Orten in Berlin, teilt ihre persönliche Geschichte mit ihrer Community und inspiriert sie so zu einem selbstbestimmten Leben.

Du tust es nie nur für dich!

Mit der „Du tust es nie nur für dich“-Kampagne möchte Nike dich ermutigen, deinen eigenen Weg zu gehen. Lass' dich nicht von Unsicherheiten und schwachen Momenten stoppen. Denn letztlich ist es doch so: Schwäche ist nicht die Abwesenheit von Stärke. Mut nicht die Abwesenheit von Angst. Wahrhaft stark ist es, sich seiner Schwächen bewusst zu sein, mit ihnen umzugehen und sie auch anderen mitzuteilen. So kannst du deine schwachen Punkte nicht nur für dich selbst in wahre Stärke wandeln, sondern wirst für andere zum Vorbild und kannst vieles bewirken. Denn: Du tust es nie nur für dich.

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