7 Männer aus Berlin erzählen, warum sie Feministen sind

Mode ist nicht nur da, um uns zu wärmen und zu kleiden, sondern auch um Stellung zu beziehen. Das wird in schwierigen Zeiten, wie wir sie gerade erleben, besonders deutlich. Und so erfreuen sich spätestens seit Trumps Wahlsieg Shirts mit feministischen Aussagen wachsender Beliebtheit – meistens sehen wir sie jedoch an der Kollegin im Büro oder der Kommilitonin in der Mensa.
Dabei ist es auf dem Weg zur Gleichberechtigung sicher nicht ganz unwichtig, dass sich die grob geschätzt andere Hälfte der Menschheit – und natürlich alle, die sich keinem spezifischen Geschlecht zuzuordnen – ebenso klar positioniert. Gemeinsam lässt sich die Welt dann höchstwahrscheinlich noch einfacher erobern und der Endgegner Ungerechtigkeit ist schneller umgehauen, als wir Streetstyle tippen können.
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Wie lässig ein klares "Ja" zum Feminismus auf einer männlichen Brust aussehen kann, hat jetzt Fotografin Joanna Legid für uns auf den Straßen Berlins festgehalten. Warum die Jungs für Female Empowerment einstehen und wo ihr die coolen Shirts ergattern könnt, erfahrt ihr in unserer Slideshow!
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Bild: Joanna Legid
AJ: „Frauen sind für zwei Drittel der Arbeit, die weltweit durchgeführt wird, verantwortlich und verdienen trotzdem nur 10 Prozent des gesamten Einkommens. Außerdem besitzen sie nur 1 Prozent des Eigentums. Sind wir also gleichberechtigt? Die Antwort muss endlich “Ja!” lauten.”

Asos Curve, T-Shirt, 16,99 €, erhältlich bei Asos
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Bild: Joanna Legid
David: „Bei Feminismus geht es um Respekt und Würde. In einer Welt, in der gleiche Möglichkeiten für alle ein Ideal sind, kann Feminismus das Vorbild sein, um alle benachteiligten Minderheiten zusammenzubringen. Letztlich kommt Veränderung nicht durch Tatenlosigkeit.”

Monki, Shirt, 6 €, erhältlich bei Monki
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Bild: Joanna Legid
Ricky: „Female empowerment ist absolut notwendig. Feminismus sollte die Beurteilung von Situation und Interaktion aus eigener Perspektive beinhalten. Was für eine Frau gut ist, muss nicht zwangsläufig für alle anderen gültig sein. Ich liebe Sades Art von Feminismus. Kenne dich selbst und fühle dich selbst. Das daraus resultierende Selbstbewusstsein sollte ausreichend sein, um den inneren Kompass entsprechend auszurichten und das eigene soziale und berufliche Umfeld zu formen. Ich glaube, dass das automatisch eine Vorbildfunktion hat und dadurch weitere jüngere Frauen bestärkt werden.”

Asos, T-Shirt, 11,49 €, erhältlich bei Asos
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Christian: „Gleichberechtigung heißt für mich, dass wir die gleichen Möglichkeiten für alle brauchen. Das würde auch bedeuten, dass wir heute nicht mehr über die Frauenquote streiten müssen.”
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Bild: Joanna Legid
Nana: „Du bist nicht mein Feind. Wir bilden eine Einheit. Du bist die Quelle meiner Energie. Wir können verschmelzen und gemeinsam der Schwerkraft trotzen. Wir müssen ihnen zeigen, dass wir mehr sind als unsere physische Präsenz. Wir müssen uns gegenseitig fair behandeln, beieinander stehen, zusammen kämpfen, gemeinsam gewinnen und einander umarmen. Wir sind die Quelle des Lebens. Lasst uns der Welt zeigen, dass ihr die Göttinnen seid, die geschätzt und verehrt werden sollten. Wir bauen gemeinsam auf, kreieren zusammen, erreichen Ziele miteinander und ergänzen einander. Sag du mir, dass du meine Sommersprossen liebst. Ich sag dir, wie großartig du mit deinen Kurven aussiehst. Wir treten als Team auf und gewinnen zusammen das Rennen. Wir geben den Stab in diesem Lauf ums Leben an die nächste Generation weiter und setzen die Geschwindigkeit. Leidenschaftlich, endlos, selbstlos, explosiv, anhänglich, unzertrennlich – das ist das weibliche Band.”

Monki, Sweater, 60 €, erhältlich bei Monki
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Bild: Joanna Legid
Christophe: „Wir (besonders auch Männer) brauchen den Feminismus. Indem wir die Befreiung der Frau unterstützen, befreien wir uns selbst, weil wir uns aus den Zwängen und Einschränkungen des Patriarchats lösen können.”
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Giacomo: „Für mich ist Feminismus so selbstverständlich wie das Atmen. Jeder Mensch, der mindestens eine Frau liebt, müsste ein Feminist sein. Feminismus steht für Gleichberechtigung – unabhängig von Geschlecht, Rasse, sexueller Orientierung oder sozialer Schicht – und ich stehe gerne dazu.”
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