11 Bademodentrends, die jeder Frau stehen

Es gibt nur wenige Dinge, die so gut tun wie der erste richtige Sommertag im Jahr, der erste Tag, an dem es warm genug ist, um offene Schuhe anzuziehen, an dem man das Lieblingskleid endlich ohne Strumpfhose tragen und die Jacke zuhause lassen kann. Doch all diese Momente verblassen im Gegensatz zum ersten Mal im Jahr, wenn man sein liebstes Swimwearoutfit packt und die nackte Haut am nächsten Badeufer präsentiert... und den Tag damit verbringt, nichts zu tun.

Der Frühling ist für viele der aufregende Vorlauf der Pool- und Strandsaison. Sobald die Sonnenzeit einbricht, hören die Endorphine gar nicht mehr auf, unsere Glückstanks zu füllen – erst recht, wenn man den neuen Bikini zum ersten Mal ausführt. Und obwohl jeder seine ganz eigene Idee vom perfekten Tag am Strand hat (entspannen, in Gesellschaft sein, Sport treiben, flirten oder sich vor der UV-Einstrahlung verstecken), gibt es jetzt einen Guide der diesjährigen Bademode-Trends, der förmlich dazu bestimmt ist, deine Strandbegleitung zu sein. Schau dir die folgenden Bilder an, um herauszufinden, in welche Beachlooks wir dieses Jahr verliebt sind.

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Foto: Aaron Feaver.
Araks Badeanzug.
Foto: Aaron Feaver.
Proenza Schouler Einteiler mit Formschalen; Kate Spade Alora 53mm Wayfarer Sonnenbrille.
Kreative Cut-Outs
Normalerweise löst ein „Cut-Out-Einteiler“ Panik bei all denen aus, die gerne Einteiler tragen. Ein Monokini kann oftmals so aussehen, als wäre er eigentlich ein Bikini, der an willkürlich gesetzten Stellen zusammengehalten wird (von Schnüren, die mehr nach Zupfen und Ziehen als nach Halt aussehen). Diese Cut-Outs folgen jedoch den natürlichen Kurven des weiblichen Körpers und sind an den Seiten etwas subtiler gestaltet. Der Bonus: diese Anzüge verrutschen nicht, du musst dich also nicht an dein Unterteil klammern, wenn du endlich an der Reihe bist deine lang ersehnte Arschbombe auszuführen.
Foto: Aaron Feaver.
Gabi Fresh für Swimsuits for All The Tsarina Set (Top); Unterteil: Eigentum des Models.
Mix & Match
Was besser ist als ein Kleidungsstück? Zwei. Und weil wir clever sind, machen wir gleich vier daraus. Beim Kauf von zwei Bikinis sollte man darauf achten, dass die Einzelteile auch untereinander tolle Kombinationen ergeben. Das könnte außerdem deine Ausrede für die doppelte Shopping-Ausbeute sein.
Foto: Aaron Feaver.
Gabi Fresh für Swimsuits for All The Marchioness Einteiler.
Unterwasser-Unterwäsche
Dessous haben es satt, nur mehr im Schlafzimmer präsentiert zu werden, und haben es geschafft, sich den Weg hinaus zu bahnen. Hauchdünne Details, Swiss dots, Spitze und allerlei Verzierungen sind in der Bademode heiß begehrt. Man muss nur darauf achten, dass die Dessousdetails nicht auch in entsprechend leichtem Stoff ausgeführt sind – niemand möchte seinen Badeanzug beim ersten Sprung ins Wasser dahinschwinden sehen.
Foto: Aaron Feaver.
Fleur du Mal Ls Einteiler.
Tiefe, wirklich tiefe Rückenausschnitte
Je tiefer, desto besser. Ein schöner Rücken kann nämlich durchaus entzücken – man muss ihn nur richtig zur Schau stellen. Erst wenn man hintenrum etwas zu viel Spalt sieht, kann man darüber nachdenken, ob es nicht doch etwas zu viel Ausschnitt ist. Der Trend mag nicht jedermanns Sache sein, aber es ist definitiv ein Hingucker, den sämtliche Prominente auf dem roten Teppich zu ihrer Geheimwaffe gemacht haben. Austesten kann man das Ganze vor allem in seichten, hüfttiefen Gewässern.
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Foto: Aaron Feaver.
Solid & Striped The Anne-Marie Badeanzug; Mykita Laurence Sonnenbrille.
Baywatch
Falls du nie verstanden hast, warum dein älterer Bruder und seine Freunde sich für die hochausgeschnittenen Badeanzüge à la CJ Parker der 80er Jahre begeistert haben, wirst du es jetzt nachvollziehen können. Irgendwas an ihnen ist so falsch, dass sie sich doch richtig anfühlen. Schau sie dir in Neonfarben, mit Streifen und Metallictönen an.
Foto: Aaron Feaver.
Kiini Tuesday Bikini-Top und -Höschen.
Foto: Aaron Feaver.
Badeanzug: Eigentum des Models.
Disco-Häkeleien
Holt man eine Berkeley-Studentin ins Studio 54, passieren kuriose Dinge – gehäkelte Bademode zum Beispiel. Von Technicolor-Zackenlitzen bis zum 70er Jahre Chevron: diese Häkeleien haben mehr Disco als Flowerpower in sich.
Foto: Aaron Feaver.
Gabi Fresh für Swimsuits for All The Sexy Baroness Badeanzug; Ancient Greek Sandalen Apteros.
Einzigartig funktional
Diese Art der zweckmäßigen, super einfachen, schnörkellosen Kleidung hält sich nun schon seit einigen Saisons und ist erhältlich in allen vorstellbaren Farben, Größen, aber auch Preisklassen. Die strandadäquate Version ist ebenso schlicht und genauso schön. Haltet nach kleinen, zauberhaften Details wie Knöpfen, Reißverschlüssen und Rippungen Ausschau.
Foto: Aaron Feaver.
Giejo schulterfreies Riffel-Top; Giejo gestreiftes Boys Brief Höschen.
Saloon-Pouf-Ärmel
Für einen Trend, bei dem es ganz und gar um Länge und Volumen geht, funktioniert dieser Saloon-Ärmel-Look auch beim Schwimmen ganz gut. „Es ist irgendwie reizend, und süß, sich wieder auf den Look einer Sechsjährigen mit Schwimmflügeln einzulassen“, sagt Model Kota Eberhardt. „Nur dass es sich diesmal nicht um einen modischen Fauxpas handelt, sondern um einen sexy Look einer Sirene mit neu interpretierten Pouf-Ärmeln. Geh' Schiffe versenken, Baby.“ Um einen Treffer ins Schwarze zu landen, such nach kurzen, voluminösen Ärmeln, um einen Milchmädchen-Look hinzukriegen, ohne tatsächlich in die Scheune zu müssen.
Photographed by Aaron Feaver.
Alix Swimsuit; Polaroid 60mm Aviator Sunglasses, $65, available at Lord & Taylor.
Eine Schulter
Wenn du deine Bademode minimalistisch bevorzugst, dann ist dieser einschultrige Trend wie für dich gemacht: subtil, aber effektiv.
Foto: Aaron Feaver.
Andrea Iyamah Tatianna High Waist Zweiteiler (hier: nur Top); Ava & Viv Women’s Plus High Waist Höschen zum Binden.
Neckholder
Falls du bereits die letzten Jahre Neckholder-Bikinis getragen hast, probiere in diesem Sommer die Einteilervariante aus. Wir mögen Neckholder sowohl als Bikini, als auch als Anzug – Hauptsache, die Farbe knallt. Aber Vorsicht bei Mustern, so sieht ein Ensemble schnell zu kindlich aus.
Foto: Aaron Feaver.
Cover langärmeliger Badeanzug mit vertikalem Mittelstreifen; Westward Leaning Atlas 6 mit Brillengläsern in ‚Standard Grau‘.
Volle Deckung
Für Damen, die es bevorzugen, die Sonne zu meiden, anstatt in ihr zu baden, sind lange Ärmel an einem Badeanzug eine wahre Rettung. Model Nadia Abdoulhosn merkt an, dass diese Option einem Bodysuit ähnlich ist und sich somit als trendbewusste, aber praktische Wahl für Strandgängerinnen anbietet. Qualitativ hochwertige Bademode mit integrierter LSF-Technologie saugt Schweiß auf und hält die Körperoberfläche kühl. Sie schützt außerdem vor Sonnenbränden. Und zu guter Letzt vermittelt der Look noch den Eindruck, als wäre man Teil eines hippen Musikvideos – für uns immer ein großes Plus. Abdoulhosn ergänzt zum Abschluss: „Ich habe mich schon vor dem Anziehen [auch vor den anderen Teilen] wohl gefühlt. Wie man sich im Strandoutfit fühlt, wird nicht davon bestimmt, was man anzieht, sondern wie man sich in seiner eigenen Haut fühlt.“

Es ist dein Körper. Es ist dein Sommer. Genieß sie beide. Finde hier mehr über #TakeBackTheBeach heraus.
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