Echte Menschen, echte Streetstyles: Mauerpark, Berlin

Kann sich eigentlich noch jemand an die Ursprünge des Streetstyles erinnern? Als Fotografen einfach auf die Straße gegangen sind und Bilder von außergewöhnlich gekleideten Menschen gemacht haben? 1978 erschien in der New York Times erstmal die Serie On The Street, für die der kürzlich verstorbene Bill Cunningham Personen im Big Apple fotografierte. Heute steht Streetstyle meistens für von Kopf bis Fuß durchgestylte Designerlooks, die während der großen Modewochen geknipst werden und meistens relativ wenig mit den Outfits zutun haben, die uns täglich auf der Straße begegnen.
Über diese Entwicklung wurden schon viele Diskussionen geführt. Vogue Intenational-Schreiberin Suzy Menkes kritisierte das Schaulaufen vor den Shows, Monica Titton merkt bei Texte zur Kunst an, dass Streetstyles die altbekannten Schönheits-, Körper- und Modeideale übernehmen. Mit den Looks von echten Menschen hat Streetstyle heute meist nicht mehr viel zutun. Das wollen wir ändern und läuten das Revival des echten Streetstyles ein!
Wir wollen authentische Outfits zeigen, die morgens panisch aus dem Kleiderschrank gezogen wurden, und nicht von einer PR-Agentur oder einem Stylisten zusammengestellt wurden. Wir wollen auch Frauen sehen, die nicht unbedingt Modelmaße haben. Wir wollen die ganze Vielfalt, die Stil auf der Straße zu bieten hat! Deswegen gibt es bei Refinery29 ab sofort echte Streetstyles, die inspirieren, begeistern und bestärken, zu entdecken. Im ersten Teil war Fotografin Britt Tina Margaretha auf dem Berliner Mauerpark unterwegs und hat für uns die Besucher geknipst!

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