Super Suppen: Der ultimative Ramen-Guide für Deutschland

Foto: Maria Del Rio
Ramen sind japanische Nudelsuppen mit einer zumeist sehr kräftigen Brühe. Abgeguckt haben sich die Japaner das Originalrezept bei den Chinesen. Im 19. Jahrhundert kamen die Suppen nach Japan und wurden dort angepasst. Dort werden sie zumeist traditionell in speziellen Ramen-Läden, Ramen-ya genannt, verkauft, die nichts anderes als die Suppen anbieten. Die Nudeln werden aus Weizenmehl, Salz und Wasser hergestellt und je nach Zusammensetzung der Brühe unterscheidet man verschiedene Arten von Ramen. Miso-Ramen wird mit einer Paste aus fermentierten Sojabohnen hergestellt, die Brühe ist hier eher dickflüssig und trüb. Shoyu-Ramen hat eine klare Brühe, die auf Sojasauce basiert und die in Tokio sehr verbreitet ist. Tonkotsu-Ramen hat eine weiße, sehr cremige Brühe, die hauptsächlich aus ausgekochten Schweineknochen besteht und Shio-Ramen hat als Basis eine klare Brühe aus Salz.
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Auch hier zu Lande erfreuen sich die Suppen immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile gibt es unzählige Ramen-Restaurants in Deutschland und einige können es durchaus mit den Originalen in Japan aufnehmen. Damit du nicht blind durch die trübe Brühe fischen musst, haben wir in diesem Guide die besten Ramen-Restaurants in Deutschland zusammengetragen.
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Richtig gute Ramen in Berlin



In der Hauptstadt gibt es mittlerweile mehr Ramen-Läden als Eckkneipen und die meisten von ihnen sind immer voll. Der Hype ist nicht zu stoppen, denn gefühlt jede Woche eröffnet ein neues Restaurant.

Cocolo Ramen und Cocolo Ramen X-Berg
Gleich zweimal in Berlin vertreten und sehr beliebt. Hier muss man durchaus mal länger auf einen Tisch warten, was aber okay ist, denn es lohnt sich. Besonders das sehr traditionelle Interior und das schöne Geschirr machen einen Besuch im Cocolo zum Erlebnis.

Hako Ramen
Wer glaubt, dass Friedrichhain nur Party kann, hat noch nicht Hako Ramen probiert. Besonders die vegetarischen Suppen stehen den Fleischsuppen in nichts nach und sorgen für Geschmacksexplosionen.

Takumi NINE und Takumi Sapporo
Takumi ist mittlerweile ein richtiges Imperium, in mehreren deutschen Städten vertreten und angeblich die authentischste Ramen-Suppe, die man außerhalb Japans finden kann. Besonders die Vielfalt der Karte ist sehr beeindruckend.

The Panda Noodle
Das Interior mag nach Asia-Kitsch brüllen, die Suppen sind aber trotzdem von hoher Qualität. Je nach Lust und Laune kannst du dir deine Suppe selbst zusammenstellen und sie dann auf den kleinen weißen Plastikhockern direkt auf der Straße schlürfen. Angenehm locker, wie Kreuzberg eben so ist.
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Durch Schüsseln schippern in Hamburg



Hamburg – als Hansestadt ja seit eh und je schon Tor zur Welt. Kein Wunder also, dass es auch hier zahlreiche Möglichkeiten gibt, die japanischen Suppen zu schlürfen.

MOMO Ramen
Zwischen Schanze und Eimsbüttel wird nicht nur unfassbar gute Suppe serviert, es gibt auch leckere Drinks und ein Interior zum Niederknien. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier ein Ort geschaffen, der nichts als Liebe ausstrahlt.

Ramen Bar Zipang
Die Ramen Bar Zipang war das erste Restaurant in Hamburg, das ausschließlich Ramen anbot. Angeblich soll es hier die beste Suppe Hamburgs geben. Ob das stimmt, musst du selbst testen, die Beliebtheit des Ladens spricht jedenfalls für sich.

Takumi
Das Takumi-Imperium hat es seit April 2018 auch in die Hansestadt verschlagen und beglückt seitdem die Nordlichter mit heißer Suppe und hausgemachten Nudeln. Und wie in jeder Stadt ist auch hier Takumi ein voller Erfolg.

Matsumi
Authentischer geht's nicht! Beim Tatami-Zimmer gibt's kurz Schnappatmung, die sich dann beim Essen fortsetzt. In authentischer Atmosphäre werden authentische Ramen nach alten Rezepten zubereitet und serviert. Ohne Hipster-Getue und mit ganz viel Können. Sushi gibt's übrigens auch.
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Japantown in Düsseldorf



In Düsseldorf lebst Deutschlands größte Japanische Community im sogenannten Japantown, kein Wunder also, dass man hier ganz ausgezeichnete japanische Ramen essen kann.

NA NI WA
Das NA NI WA ist extrem beliebt, so beliebt, dass sich schon bevor das Restaurant öffnet jeden Tag eine lange Schlange draußen bildet. Hier findest du 20 verschiedene Ramen Varianten von Klassikern bis etwas ausgefallener.

Takumi
Natürlich darf auch in Düsseldorf ein Takumi Restaurant sein Eigen nennen und natürlich darf es in dieser Liste nicht fehlen. Natürlich ist auch hier Takumi extrem beliebt und immer voll und auch hier gibt's eine Schlange vor der Tür. Unbedingt die Gyoza probieren!

Takezo
Ramen werden in Europa gerne dem westlichen Geschmack angepasst, zum Beispiel werden sie hier etwas weniger fettig zubereitet. Takezo nimmt auf diese Vorlieben allerdings keine Rücksicht und bietet die gleichen Rezepturen wie in Japan an.

Ramen Soul
Hier dreht sich alles um die Nudeln, welche direkt vor den Gästen zubereitet werden. Das sieht nicht nur beeindruckend aus, es schmeckt auch ganz vorzüglich. Serviert werden sie als Nudelgerichte oder als Ramen Suppe.
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O’schlürft is! in München



München kann mehr als nur zünftig, München kann auch richtig gute Ramen. Wenn du glaubst, in München geht es immer piekfein zu, dann solltest du dir unbedingt diesen Guide genauer ansehen, denn hier gibt's die ein oder andere Überraschung.

Takumi
Ja, schon wieder die! Seit kurzem gibt's in München sogar zwei Filialen. Während im ersten Restaurant die Suppen auf einer Schweinebrühe basieren, gibt's in dem neuen Restaurant in der Gabelsbergerstraße auch viele vegetarische Varianten.

Bento Nguyen
Kleiner Laden, großer Geschmack! Es muss nicht immer super fancy sein, denn er unscheinbare Imbiss bietet sehr leckere Ramen zum Mitnehmen an. Ja, richtig gelesen, zum Mitnehmen!

AOI Ramen Izakaya
Die Ramen basieren auf Hühnerbrühe, Schwein oder Rind sucht man hier vergeblich. Eine Besonderheit ist übrigens die Suppe mit Hühnchen-Hack. Wer die will, muss allerdings schnell sein, denn es gibt jeweils nur 5 Portionen pro Tag.

Shoya
Die Shoya Group besitzt drei Restaurants in München, wobei sich das am Viktualienmarkt auf Ramen spezialisiert hat. Hier bekommst du Tonkotsu-Ramen, die eine weiße, cremige Brühe aus ausgekochten Knochen als Basis hat.
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