Du kannst Gucci nicht mehr sehen? Tja, jetzt kommt Gucci Interior & es ist genial!

Illustration: Alex Merry, Gucci 
Gucci hier, Gucci da, guck mal Gucci – und dann auf einmal: Gucci, ciao! Keine Frage, kein anderes Luxusbrand wurde in den letzten zwei Jahre so rauf und runter getragen wie Gucci. Seit Alessandro Michele im Januar 2015 die Kreativdirektion des Modehauses übernommen hat, schwingt ein neuer, frischer, moderner und vor allem bunter Wind durch die Kreationen. Und auf einmal wollten alle Gucci tragen – und taten es letztlich auch. Wie das aber immer so ist: The more ist nicht immer gleich the merrier und schnell sieht man sich satt.
Wenn man jetzt aber denkt, man sei Gucci (endlich?) los geworden, kommt eine neue News um die Ecke: Gucci dringt jetzt in dein Wohnzimmer vor. Gucci Décor, so die Home-Linie, soll also lanciert werden, um „dein Zuhause anzuziehen“. Die Idee dahinter sei nicht, einen bestimmen dekorativen Look vorzugeben, sondern „Elemente zur Verfügung zu stellen, die es erlauben, einzelne Teile der Wohnräume zu verändern,“ heißt es in der Pressemitteilung.
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Ab September wird die Kollektion in einigen Gucci Stores weltweit und dem Onlineshop erhältlich sein. Neben Kissen, Kerzen und Tapeten wird es auch Stühle, Tablette und Tische geben. Letztere sind sogar klappbar – Michele möchte so dazu anregen, dass man sein Umfeld öfter mal „umziehen“ kann und somit auch seiner Imagination freien Lauf lassen kann.
Wie man sich wiederum denken kann, ist das ganze nicht ganz günstig. Kerzen und Tabletts sind mit 160 Euro richtige Schnapper, die Seidenvorhänge kosten dann direkt mal 25.000 Euro. Andererseits gelten Interior-Objekte ja gemeinhin als super Investition – und so ein Stuhl hält im Zweifel auch länger als eine Tasche.
Die letzte Frage, die bleibt, ist also: Wie schnell wird man sich an den Teilen zu Hause satt sehen?
Foto: Gucci
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