Postnatale Fotos & Gedanken frisch gebackener Mütter

Gefühlte Minuten, nachdem ein Celebrity ein Baby auf die Welt gebracht hat, wimmelt es in den Sozialen Medien, in Onlinemagazinen und Klatschzeitschriften nur so von Artikeln und Beiträgen zum Thema Post-Baby-Body. Wir werden mit Fotos bombardiert, wie ein postnataler Körper aussehen soll: elegant, straff und dehnungsstreifenfrei. Doch die Realität ist oft eine andere.
Eine Studie der Unterwäschebrand Knix zeigt, 90 Prozent der interviewten Frauen mussten sich nach der Geburt Kommentare zu ihrem Körper anhören, 76 Prozent fühlten sich unter Druck gesetzt, ihren „alten“ Körper schnellstmöglich wieder zu bekommen und 56 Prozent erlitten eine postpartale Stimmungskrise oder Depression. Joanna Griffiths, CEO und Gründerin der Marke, ist im April Mama geworden und beschloss, etwas an der gesellschaftlichen Situation ändern zu wollen. Die Artikel über Diäten und Work-outs frustrierten sie und gleichzeitig kämpfte sie auch noch mit Stillproblemen und anderen Herausforderungen des sogenannten 4. Trimesters. Ihr Ziel war es, eine neue Message mit anderen Müttern zu teilen: Du bist perfekt so wie du bist. Du bist nicht allein. Du wirst verstanden.
Also schloss sich Knix mit dem Geburtshelfer*innen-Kollektiv Carriage House Birth und der Onlineplattform Empowered Birth Project zusammen. Gemeinsam starteten sie das Life After Birth Project.
Das Projekt besteht aus Fotos und Texten von über 250 Frauen, die ihren postnatalen Körper, ihre Gedanken und ihre Emotionen teilen. Abgesehen von den drei Gründerinnen Joanna Griffiths, Domino Kirke und Katie Vigos zählen dazu beispielsweise die britische Künstlerin und Schauspielerin Jemima Kirke, die US-amerikanische Stand-up-Comedian, Schauspielerin und Drehbuchautorin Amy Schumer, die US-amerikanische Talkshowmoderatorin Ricki Lake und das US-amerikanische Model Christy Turlington. Außerdem konnten die Knix-Follower Beiträge einreichen.
„Ich habe mich für das Projekt von meiner eigenen postnatalen Erfahrung inspirieren lassen und begann fünf Tage nach der Geburt meines Sohnes mit der Planung“, erzählt Griffith. „Ich wollte etwas kreieren, das die Stärke und Schönheit dieser Zeit zelebriert und das alle Menschen, die ein Kind bekommen haben ermutigt. Ich wollte etwas in den Köpfen ändern.“
Manche der Fotos zeigen Mütter, die ihre Kinder tragen, sie stillen oder mit ihnen kuscheln. Andere zeigen Frauen beim Milch abpumpen. Und auf ein paar Bildern sieht man einfach nur den wunderschönen Körper einer frisch gebackenen Mama – mit all seinen Dehnungsstreifen, Narben, der schlaffen Haut und anderen Veränderungen, die Schwangerschaft und Geburt mit sich gebracht haben. All diese Dinge werden in den Medien viel zu selten gezeigt, aber du kannst daran etwas ändern.
Um deine Fotos mit dem Life After Birth Project zu teilen, tagge einfach @lifeafterbirthproject in deinem Instagram-Post und benutze den Hashtag #LifeAfterBirth oder schick eine Email an lifeafterbirth@knix.com.

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