Lange Abende, milde Temperaturen und die Aussicht auf ein paar freie Tage macht diese Zeit des Jahres zur perfekten Gelegenheit, sich zu entspannen und die Liebsten zu treffen. Die „neue Normalität“ ist zur Gewohnheit geworden und gerade jetzt freuen wir uns über jede Inspiration, die frischen Wind in unsere Routinen bringt.
Deshalb haben wir uns mit Belsazar zusammengetan, um vier Berliner Trendsetterinnen beim Planen eines relaxten Tages über die Schulter zu gucken. Mit seiner Mischung aus pinker Grapefruit, Sevilla-Orange, Himbeere und Rote Johannisbeere eignet sich der Rosé von Belsazar perfekt als Aperitiv fürs nächste Get-Together. Seine Wurzeln liegen im Herzen des Schwarzwalds – die Ruhe und Entspannung aus dem Süden sorgt für die Atmosphäre, die wir uns für einen Start in den Abend wünschen. Mit jeder Menge Eis und einer Grapefruit-Scheibe wird ihr charakteristischer Rosé & Tonic zum Lieblingsbegleiter der Stunde.
Von der entspannten Gartenparty bis zur Radtour durch die Stadt, um die besten Spots zum Anstoßen zu entdecken: Diese Frauen wissen, wie man stilvoll entspannt – weil die schönsten Sommerabende am Ende doch aus langen Gesprächen mit Freund*innen und einem kalten Getränk bestehen. Hier erzählen unsere vier Tastemakerinnen, was sie am liebsten planen, um abzuschalten und gemeinsam wieder Energie zu tanken. Notizen machen wird wärmstens empfohlen. Los geht’s!
Ich bin extrovertiert und liebe es, Menschen um mich zu haben. Deswegen war ich schon immer die Organisatorin unter meinen Freund*innen. Das macht mir total Spaß. Ich habe in der Mode und der PR gearbeitet, also weiß ich, wie man Events organisiert – dieses Jahr habe ich sogar den nächsten Schritt gemacht und mein eigenes Business gestartet.
Keinen Plan zu haben, ist nicht mein Ding. Deswegen bin ich die Person, die alle Freund*innen zusammenbringt, wenn ein schönes Wochenende ansteht. Ich habe eine Terrasse und einen kleinen Garten in Berlin, beides eignet sich dafür perfekt. Wenn es heiß wird, stelle ich einen kleinen aufblasbaren Pool zum Abkühlen auf.
Als Gastgeberin gebe ich alles. Ich liebe es, vorbereitet zu sein und zu wissen, dass alles organisiert ist, um meinen Gästen eine schöne, entspannte Zeit zu bieten. Ich habe einen langen Tisch, den ich mit Kristallgläsern vom Flohmarkt, dem Silbergeschirr meiner Großeltern und großen dramatischen Blumen wie Ranunkeln und Pfingstrosen dekoriere. Das Essen serviere ich Tapas-Style auf großen Platten, das fühlt sich familiär an: eine leckere spanische Tortilla, Oliven, Brot und guten Käse. Ich liebe es außerdem, mich gut anzuziehen, also wird man mich die meiste Zeit des Abends nur in Heels zu Gesicht bekommen – auch wenn ich Zuhause bin.
Der Abend soll leicht und entspannt sein, weil es mir am Wichtigsten ist, runterzukommen und den Moment zu genießen.
Ich lebe mit meinem Partner und meinem vierjährigen Sohn in einer hellen, offen geschnittenen Loft-Wohnung in einem alten Fabrikgebäude in Berlin. Holzböden, weiße Wände, hohe Decken und große Pflanzen wie Feigenbäume und Strelitzien sind die Basis, der Stil verändert sich aufgrund meines Jobs im Interior und Set Design stetig.
Ich liebe es, Leute in mein Zuhause einzuladen. Im Sommer habe ich ein- oder zweimal pro Monat Freund*innen zu Besuch, im Winter jedes Wochenende. Sich auszutauschen und zu entspannen funktioniert Zuhause manchmal einfach am besten. Die Atmosphäre ist vertrauter, du kannst dich lange unterhalten und bis 4 Uhr morgens wachbleiben.
Mein Partner ist der perfekte Koch, deswegen muss ich mir ums Essen keine Gedanken machen. Ich kann ihm einfach eine Zutat nennen, die ich mag, und er macht daraus ein ganzes Menü. Geraden sind wir große Kohlrabi-Fans. Am liebsten passe ich die Drinks dem Essen an, das wir vorbereitet haben. Als Gastgeberin trage ich gerne etwas Bequemes wie ein seidiges Slip Dress. Meine Tischdeko ist von unserem Menü inspiriert. Wir haben ganz verschiedene Teller: handbemalte von einem befreundeten Künstler, Schalen aus Portugal und wertvolle, die wir von unseren Großeltern bekommen haben. Dazu kombiniere ich saisonale Blumen vom Markt, manchmal sogar Kräuter. Außerdem liebe ich es, getrocknete Blumen wiederzuverwenden, weil das nachhaltiger ist.
Als Gründerin meiner eigenen Marke und Mutter von zwei kleinen Kindern ist Zeit für mich draußen nicht selbstverständlich. Ich muss aktiv Zeitfenster schaffen, um abzuschalten.
Wenn ich nicht mit den Kindern unterwegs bin, mache ich das am liebsten in einer Bar oder im Restaurant. Mein Partner und ich haben einen Zeitplan, der uns jeweils einen „freien“ Abend pro Woche ermöglicht. Ich gehe am liebsten in das Restaurant, das um die Ecke von meinem Büro liegt – dort gibt es großartige Austern. Ich muss nicht mal jemanden anrufen, wenn ich dort hingehe, weil ich weiß, dass ich auf jeden Fall Bekannte treffe. Mir ist aufgefallen, wie begeistert die Leute nach dem Lockdown davon sind, dass sie in Bars oder Restaurants gehen können und wie viel mehr sie es jetzt zu schätzen wissen. Wir sind alle sehr glücklich darüber, uns wieder treffen und das Leben genießen zu dürfen.
In Berlin entdecke ich gerne neue Viertel. Radfahren und Musikhören ist für mich in Kombination Entspannung pur, also schwinge ich mich auf mein Bike und los geht’s. Manchmal habe ich gar kein bestimmtes Ziel im Kopf. Ich entdecke gerne neue Orte und kleine Seitenstraßen. Außerdem liebe ich Überraschungen und mit dem Rad unterwegs zu sein, heißt für mich auch immer, spontan sein zu können. Wenn ich eine schöne Bar, ein nettes Restaurant oder ein Café sehe, halte ich einfach an. Mir im Sommer dafür Zeit nehmen zu können, ist etwas Besonderes für mich und ich liebe es, den perfekten Ort für eine warme Sommernacht und kalte Drinks zu finden. Das fühlt sich an wie Urlaub!
In der Mitte einer Stadt zu leben, die immer in Bewegung ist, kann ziemlich laut und intensiv sein. Deshalb sind meine Wohnung und meine Dachterrasse eine grüne Oase voller Pflanzen und Kakteen. Mein Favorit ist der chinesische Geldbaum. Mich um meine Pflanzen zu kümmern gehört für mich genauso zur Routine wie Zähneputzen. Sie helfen mir, mich zu entspannen.
Am liebsten lade ich meine Freund*innen zu Sundowner-Drinks auf meine Terrasse ein. Ich liebe die Golden Hour und den Blick auf den orange-pinkfarbenen Himmel, während ich Palo Santo Holz räuchere oder eine Kerze mit Jasminöl anzünde. So schalte ich gerne ab. Ich kreiere meine eigene Keramikkunst, deswegen habe ich immer ein paar der Stücke um mich herum. Bevor meine Freund*innen Eltern wurden, haben wir viele Dinnerpartys auf der Terrasse gefeiert. Einige meiner Freund*innen sind Musiker*innen, deshalb gab es immer guten Sound und die Nachbar*innen waren auch eingeladen. Das schaffen wir jetzt nicht mehr so oft. Auf der Dachterrasse verbringe ich auch gerne ruhigere Stunden, zum Beispiel beim Moonbathing oder zum Meditieren.
Ich liebe Essen, stehe aber nicht auf zu Süßes. Deshalb serviere ich zu meinen Sundowner-Drinks Snacks wie getrocknete Mango, Cranberries und Nüsse. Während des Lockdowns hatte ich mehr Zeit, Zuhause zu kochen und habe dabei auf saisonale Zutaten aus Berlin gesetzt. Gerade bereite ich am liebsten gebackenen Fisch, gesteamte Dumplings und Pilzrisotto zu.